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Marina Maximilian zeigt mit „Not afraid“ den Mut, der in der Verwundbarkeit steckt
Die israelische Sängerin stellt sich in ihrem neuen Video der Angst vor dem Kontrollverlust. kulturnews präsentiert das Video.

Was macht uns mehr Angst als alles andere? Die Meinungen gehen auseinander, aber vieles spricht dafür, dass es der Kontrollverlust ist, das Ausgeliefertsein. Diesem Gefühl stellt sich die israelische Musikerin Marina Maximilian in ihrer neuen Single „Not afraid“. Der Gegenstand ihrer Angst und das Gegenmittel sind in diesem Fall dasselbe: die Liebe. Schaut euch das neue Video zum Song hier auf unserer Seite an:
„Wenn wir Schmerzen oder Leid erfahren haben, versuchen wir manchmal, uns zu schützen, indem wir unsere Verwundbarkeit beherrschen und unsere Herzen verschließen“, sagt Marina Maximilian. „Wir haben alle das Verlangen in uns, uns abzustützen, zusammenzubrechen, zu lieben, selbst, wenn es manchmal wehtut. Meiner Erfahrung nach ist das die einzige Art zu lieben. Das Mantra des Songs mag uncool klingen, aber es ist es definitiv wert, danach zu leben.“
Besagtes Mantra erklingt im Refrain des Liedes: „I am not afraid to show you how wonderful it feels to be in your arms, my love“. Es geht also um die Angst vor der Liebe – und den Mut, sich dieser Angst zu stellen. Nicht nur die Musikerin beschäftigt dieses Thema, sondern auch die Regisseurin des Videos.
Marina Maximilian: Buchstäblich „falling in love“
„Das ist meine zweite Zusammenarbeit mit der wunderbar einzigartigen Künstlerin Daria Geller, die das Video gefilmt, geschnitten und die Regie geführt hat“, so Maximilian. „Als wir am Anfang Brainstorming gemacht haben – und versucht haben, unsere Gefühle in Bilder zu verwandeln – kam eine Sache wieder und wieder vor: auf der einen Seite beherrscht sein, vielleicht sogar distanziert, und auf der anderen das Verlangen haben, loszulassen, im freien Fall zu sein. Ich schätze, das meint man mit ,falling in love‘“. Diese Idee wird im Video buchstäblich umgesetzt: Der Raum dreht sich um die Protagonistinnen.
In Israel ist Marina Maximilian schon lange ein Star. Spätestens, seit sie 2007 den zweiten Platz der Castingshow „Kokhav Nolad“ („A Star is born“) belegt hat. Doch auch zu diesem Zeitpunkt war sie eigentlich schon eine Veteranin: Bereits mit 10 Jahren ist die Musikerin auf Festivals aufgetreten. Später hat sie eine klassische Musikausbildung genossen und ist als Jazzsängerin in Klubs aufgetreten, bis die Show den Durchbruch gebracht hat.
Musik


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