Maxim Biller auf Lesereise
Maxim Biller liest aus „Biografie“.

Er gönnt sich knapp 900 Seiten, aber Maxim Biller hat sich mit seinem neuen Roman auch einiges vorgenommen: „Biografie“ soll nicht nur zugleich der jüdischste und der amerikanischste, sondern auch der komischste Roman der deutschen Gegenwart sein. Schnell, episch und dialogisch erzählt Biller von den besten Freunden Soli und Noah. Der Schriftsteller Soli Karubiner muss aus Deutschland fliehen, nachdem er in einer Sauna einen Skandal verursacht hat. Doch auch in Prag hält er es wegen seiner besitzergreifenden jüdischen Familie nicht lange aus, und so reist er an der Seite des durchgeknallten Millionärssohn Noah Forlani schließlich nach Buczacz, dem Herkunftsort seiner Familie. Hier will er dem Geheimnis seines Vaters auf die Spur kommen, der sich als Ex-Kommunist, Geschäftsmann und Doppelagent einen Namen gemacht hat.
12. 4. Berlin
14. 4. München
Maxim Biller
Biografie
Kiepenheuer & Witsch, 2026
896 S.; 29,99 Euro
Literatur


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