MUSIK

Missbrauchsvorwürfe gegen Justin Bieber

Justin Bieber Pressefoto 2015
Universal Music Group

Justin Bieber wurde von zwei unterschiedlichen Frauen auf Twitter sexueller Missbrauch und Vergewaltigung vorgeworfen. Den Aussagen der beiden Frauen zufolge, die sich auf Twitter als Danielle und Kadi identifizierten, habe Bieber sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten, im März 2014 und im Mai 2015, auf Konzerten sexuell bedrängt und vergewaltigt. Daraufhin hat Bieber selbst mit ausführlichen Twitter-Posts die Anschuldigungen dementiert und versucht, mit Kaufbelegen und Zeugenaussagen ein Alibi für die besagten Daten zu präsentieren.

Justin Bieber: Die Anschuldigungen

Nach der Aussage der Twitter-Userin Danielle sei nach einer Show, die Biebers Manager Scooter Braun am 9. März 2014 in Austin, Texas veranstaltet hat, ein unbekannter Mann auf sie und zwei ihrer Freund*innen zugegangen. Der Mann habe ihnen daraufhin angeboten, Bieber nach der Show persönlich zu treffen.

Bieber und ein anderer Mann hätten Danielle und ihre Freund*innen im Zuge des Treffens in ihr Hotel eingeladen und, da angekommen, Danielle von ihren Freund*innen getrennt und in ein Zimmer mit Justin Bieber gebracht, wo er sich ihr aufgedrängt und sie vergewaltigt habe. Danielle hat zudem noch berichtet, dass Bieber ihr zuvor gedroht habe, dass ihr Strafen drohen würden, sollte sie mit jemandem über das Treffen sprechen. Auch ihr Telefon sei ihr abgenommen worden. Mittlerweile ist der Twitter-Account von Danielle gelöscht worden.

Auf die Anschuldigungen seitens Danielle folgten bald auch Vorwürfe einer Userin namens Kadi. Kadi berichtet, dass Bieber sie am frühen Morgen des 5. Mai 2015 im New Yorker Langham Hotel sexuell belästigt und vergewaltigt habe. Auf Kadis Vorwürfe hat Bieber nicht reagiert.

Bieber dementiert Missbrauchsvorwürfe

Auf die Vorwürfe von Danielle hat Justin Bieber mit einer langen Reihe von Tweets geantwortet, inklusive Zeugenaussagen, Rechnungen sowie Social-Media-Posts und Online-Artikeln, die die Anschuldigungen widerlegen sollen. Ihr könnt die Posts unten auf unserer Seite lesen. Bieber beendete seine Aussagen mit dem Statement, dass „jede Behauptung sexuellen Missbrauchs ernst [genommen]“ werden sollte, und dass seine Antwort „daher vonnöten“ gewesen sei. Des Weiteren werde Bieber sich mit Twitter in Kontakt setzen, um die Sache zur Anklage zu bringen.