Mondo Fumatore: The Yeah, the Yeah and the Yeah
Denken den Indierock der 90er weiter: „The Yeah, the Yeah and the Yeah“ von Mondo Fumatore
Jede Woche stellen wir hier eine spannende Neuerscheinung zur Debatte. Es diskutieren Mitja Steffens, Carsten Schrader und Philipp Kressmann von der kulturnews. Und als Gast: Noah Becker, der mit dem in Berlin ansässigen Bandprojekt Bakery und dem Debüt „Lucy“ gerade voll durchstartet.
Noah: Bin nicht gerade ein Fan von diesem Album. Aber man kann es auch nett ausdrücken: Phasenweise erinnern mich Mondo Fumatore an Animal Collective.
Mitja: Mondo Fumatore machen recht zeitlosen Indierock. Mir ist das aber insgesamt schon zu routiniert, was vielleicht an ihrer bereits 20-jährigen Bandgeschichte liegt. Auf einer Indierock-Playlist würden einige Songs aber trotzdem eine gute Figur machen, auch wenn mir persönlich die ganz großen Highlights fehlen.
Carsten: Och, mit „White Devil“ und „Appletree Theory“ habe ich schon zwei klare Lieblinge. Und der Zeitlosigkeit stimme ich nur zu, weil ich die Rückbesinnung auf die 90er gerade sehr zeitgemäß finde. So sehr sich das Trio auch neuen Einflüssen öffnet, hört man schon ganz deutlich, welches Jahrzehnt sie geprägt hat.
Philipp: Ich gebe zu, in den 90ern wurde ich noch mit den Bravo-Hits gefüttert. Trotzdem habe ich natürlich ein paar Referenzen im Kopf: Sonic Youth, Dinosaur Jr., Sebadoh und vielleicht noch The Van Pelt. Alles Bands, die sich freuen, wenn der Verstärker kaputt ist – weil es dann so schön ranzig klingt. Mondo Fumatore werden bei mir auf jeden Fall noch häufiger laufen.
Musik


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