KUNST

Museum Gunzenhauser: „Simon Weckert: Ubuntu – The other me“ läuft bis 9. Januar

Museum Gunzenhauser: Simon Weckert, Google maps Borders, 2019, Installation
Museum Gunzenhauser: Simon Weckert, Google maps Borders, 2019, Installation Abb.: © Simon Weckert, VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Das Museum Gunzenhauser präsentiert in der Ausstellung „Simon Weckert: Ubuntu – The other me! “ Installationen des in der Stadt aufgewachsenen Künstlers. Weckert schreibt über sich selbst auf seiner Homepage: „His focus is the digital world – including everything related to code and electronics under the reflection on current social aspects, ranging from technology oriented examinations to the discussion of current social issues.“ Darum geht es auch in der Ausstellung: den zunehmenden Einfluss künstlicher Intelligenz auf unseren Alltag, am Arbeitsplatz, privat, sogar beim Erschaffen von Kunst.

Museum Gunzenhauser: Wichtige Fragen stellen

Künstliche Intelligenz dringt immer tiefer in unseren Alltag vor, die Geschwindigkeit von technischen Veränderungen war kaum jemals so groß wie heute. Daraus entsteht die Frage: Was macht unser Menschsein aus, wenn Künstliche Intelligenz, Algorithmen und Deep Learning immer mehr Aufgaben etwa im Alltag und am Arbeitsplatz übernehmen? Auch in der Kunst hat die sich weiterentwickelnde Technik Einzug gehalten. Künstliche Intelligenzen können Bilder erschaffen, Texte schreiben und Musik komponieren.

Simon Weckert: Richtig wichtige Fragen

In seinen Installationen thematisiert Simon Weckert mögliche Auswirkungen der Digitalisierung. Sein Schwerpunkt ist dabei die Reflexion aktueller gesellschaftlicher, richtig wichtiger Fragen, die zahlreich sind: Was macht Menschlichkeit in unserem heutigen, von Digitalisierung geprägten Leben aus? Wie können wir uns dabei in Abgrenzung zur Maschine positionieren? Wer produziert Wissen, wie beeinflusst dies unser Leben, wer profitiert davon, inwieweit überlassen wir unser Leben der Digitalisierung und KIs? Und was bleibt zurück? Wie nachhaltig ist die alltagsdurchdringende Digitalisierung?

Antworten findet jeder für sich selber in der Ausstellung, die bis 9. Januar 2022 läuft.

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