KUNST

Negativer Raum

Wikipedia definiert Skulptur folgendermaßen: Eine Skulptur ist ein dreidimensionales, körperhaftes Objekt der bildenden Kunst. Daneben abgebildet: Die Venus von Willendorf und Michelangelos David. Dieses Bild von Skulpturen als körperliche, schwere und in sich geschlossene Monolithe hält sich bis heute hartnäckig in den Köpfen – dabei sind Skulpturen viel mehr als das. Die Ausstellung „Negativer Raum. Skulptur und Installation im 20./21. Jahrhundert“ im Karlsruher ZKM will den Blick auf die zeitgenössische Skulptur ändern und denkt vom 6. 4. bis 11. 8. konsequent andersherum: Wie verhält sich das Exponat zum Raum? Welche Rolle spielen Hohl-, Zwischen-, Licht- und Schattenräume? Und braucht eine räumliche Gestalt nicht zwingend Leere als Gegenpol und Interaktionspartner? Verhandelt wird diese These anhand von mehr als 200 wegweisenden Werken.

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