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Mit Dildo auf der Jagd: „Messer im Herz“ läuft ab heute in den Kinos

In dem zweiten Film von Regisseur Yann Gonzalez spielt Vanessa Paradis eine Produzentin von Schwulenpornos, deren Darsteller im Visier eines Mörders stehen.

Was macht eigentlich Vanessa Paradis, die im Jahr 1987 als 15-Jährige mit „Joe le Taxi“ die Charts aufgemischt hat und fünf Jahre später an der Seite von Lenny Kravitz mit „Be my Baby“ noch einen unkaputtbaren Hit nachlegen konnte? Erst im Mai war die Sängerin in der Tragikomödie „Das Familienfoto“ auf den deutschen Kinoleinwänden zu sehen. Nun kehrt sie in der Hauptrolle von Yann Gonzalez zweitem Film „Messer im Herz“ zurück.

In dem Film spielt Paradis eine Produzentin von Schwulenpornos, deren Darsteller von einem unheimlichen Serienkiller mit einem zu Mordwerkzeug umfunktionierten Dildo abgeschlachtet werden. Gonzalez platziert die Paradis im Zentrum seiner hochästhetischen Collage aus Noir, Pop, Art, Kitsch und Kunst, mit der er dem Giallo-Film der 70er eine queere Umdeutung verpasst und sich von der heute fast schon in Vergessenheit geratenen Ära des plot-driven porn verneigt.

Nur an dem synthielastigen Soundtrack von „Messer im Herz“ hat Vanessa Paradis nicht mitgewirkt: Für den ist mit Anthony Gonzalez der Bruder des Regisseurs verantwortlich, besser bekannt als M83.

Mehr Informationen zu dem Film findet ihr bei kulturmovies.

 

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