MUSIK

Pabst: „Skyline“ hat keinen Platz für Verlierer

Pabst
Foto: Max Hartmann

Das mit der modernen Rockmusik ist ja immer so eine Sache: Klingt man zu hart, zu weich oder ist die Musik überhaupt relevant? All diese Fragen stellen sich bei der neuen Single von Pabst nicht. „Skyline“ kommt mit stark verzerrten Gitarren und einer Hook daher, die eine klare Ansage macht: „This city is no place for losers“. Der systemkritische Dreiminüter zeigt, dass die Berliner Indierocker auch zu eingängigem Songwriting in der Lage sind und trotzdem tiefgründige Botschaften vermitteln können.

„Städte, die immerhin für über die Hälfte aller Menschen auf der Welt Wohnraum sind, werden immer mehr zu Standorten. Was eben noch Wohnungen und Kieze waren, wird zu Luxus-Apartments oder Kurzzeitunterkünften. Die Kulturstätten werden zu Aquarien, und die Menschen zu Verlierern“, sagt die Band über den neuen Song. Im Musikvideo verkörpert der Berliner Musiker Max Gruber alias Drangsal diese Warnung an eine Stadt mit schwindendem Profil.

Fans von Pabst dürfen sich darüber hinaus auf ein neues Studioalbum der Band freuen. Gleichzeitig mit dem Release von „Skyline“ kündigt die Band die neue Platte „Deuce ex machina“ an, die am 19. Juni auf ihrem eigenen Label Ketchup Tracks erscheint. Im Januar erschien bereits die Single „Ibuprofen“, die ebenfalls auf dem neuen Album ihren Platz hat.

Zahlreiche Live-Termine sind in Vorbereitung und werden bald angekündigt.

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