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Pierre-Boulez-Saal streamt Daniel Barenboims Karfreitagskonzert

Daniel Barenboim Stream
Foto: Christian Mang

Der Pierre Boulez-Saal in Berlin ist bekannt dafür, die Grenzen zwischen Publikum und Bühne verschwinden zu lassen. Um dies auch bei einem Konzert vor leeren Rängen bieten zu können, vermittelt die Institution ihre Musik nun digital. Mithilfe der INTERMISSION-Initiative stellt sie so Workshops, Konzerte und Lectures zur Verfügung. So bleibt auch ein lang ersehntes Highlight einem großen Publikum erhalten: Daniel Barenboim gibt sich im April gleich mehrmals die Ehre im Berliner Konzertsaal. Den Anfang macht dabei der Stream seines Karfreitagskonzerts. Diesem folgen weitere Auftritte, bei denen Barenboim verschiedene Variationen von Beethoven und Mozart spielen wird. „Es kommt mir so vor, als sei Beethoven in so vielen seiner späten Werke, zu denen auch die ,Diabelli-Varationen‘ zählen, in einen Zustand völliger Abgeschiedenheit von der Welt geraten. Solist und Publikum entdecken hier bei jeder Aufführung etwas Neues“, erklärt der Musiker.

Dem schließt sich auch Intendant Ole Baekhoj an und fügt hinzu: „In Zeiten der Distanz und Isolation kann Musik menschliche Nähe schaffen. Ich glaube, wir brauchen das gerade. Ein von Musik erfüllter Raum ist niemals leer.“

Die Streams organisiert das Konzerthaus in Zusammenarbeit mit der Deutsche Grammophon, medici.tv sowie Mezzo. Zu sehen sind die Konzerte jeweils 72 Stunden nach dem Event auf der INTERMISSION-Seite des Pierre Boulez Saals.

Konzerte

  • 10. 4., 19 Uhr, Daniel Barenboim mit Ludwig van Beethovens Diabelli Variationen
  • 13. 4., 19 Uhr, Daniel Barenboim und Michael Barenboim mit Wolfgang Amadeus Mozarts Mozarts Violinsonaten Nr. 32 und 33 (KV 454 und KV 481)
  • 17. 4., 19 Uhr, Daniel Barenboim und Michael Barenboim mit Wolfgang Amadeus Mozarts Sechs Variationen auf „Hélas, j’ai perdu mon amant“ (KV 360/374b) und der Violinsonate Nr. 35 (KV 526)
  • 19. 4., 16 Uhr, Daniel Barenboim, tba
  • 24. 4., 19 Uhr, Daniel Barenboim, tba