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Pina Bausch und das Tanztheater: Bundeskunsthalle, Bonn

Was für ein Verlust: Die Bundeskunsthalle erinnert an Pina Bausch.

Auch sechs Jahre nach ihrem Tod fehlt sie. 2009 starb Pina Bausch an Lungenkrebs, und sei es aus Pietät, sei es aus Schockstarre, sei es wegen der Tatsache, dass keine Künstlerin von Rang ihr nachfolgen konnte – seither ist das Tanztheater als eigenes theatrales Genre eigentlich vorbei. (Dass Bauschs Wuppertaler Compagnie heute am Boden liegt, hat allerdings auch mit desaströsen kulturpolitischen Entscheidungen zu tun.)

Die Ausstellung zeigt bis 24. Juli, mit welch radikaler Ästhetik Bausch das klassische Ballett von der bergischen Provinz aus umkrempelte, zu sehen sind Objekte, Installationen, Fotografien und Videos aus den Beständen des Pina Bausch Archivs. Im Zentrum steht ein Nachbau der „Lichtburg“, Bauschs Proberaum in einem alten Wuppertaler Kino. In der Regel ist dieser Raum nicht zugänglich, in Bonn aber kann man hier Mitgliedern des Tanztheaters begegnen, es gibt Performances, Workshops, öffentliche Proben, Gespräche und Filme.

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