- Review
„Experimentell, aber zugänglich“: Psymon Spine hat Klampfen-Fatigue
Die Indieband Psymon Spine hat sich neu erfunden und kommt mit einem Mix aus Breakdown-Disco und Psyrock für drei Konzerte nach Deutschland.

Psymon Spine sind „Bored of Guitar“. Zumindest heißt die Leadsingle ihres aktuellen Albums „Head Body Connector“ so. Belege für eine völlige Klampfen-Fatigue sind auf dem vierten Album der Dreampopband zwar eher rar gesät, doch ist die Entwicklung hin zu einem immer elektronischer werdenden Sound nicht von der Hand zu weisen.
Und so brechen Vocoder, geloopte und flirrende Synthies sowie technoide Basslines ohne große Vorwarnung zwischen dem so eleganten Psyrock des Quintetts durch. „Wir wollten etwas machen, das experimentell, aber auch zugänglich und befriedigend ist“, erklärt Gründungsmitglied Noah Prebis. Eine Formel, die sich bereits auf den vergangenen Alben bewährt hat. Gerade live ist dieser Hybrid aus Breakdown-Disco, Techno, Synthpop und Psyrock ein Tanzgarant.
Musik


Just getting started: Ronan Keating Live 2027

Eels im Interview: Ein ziemlich glücklicher Mann
Hörenswert

Danger Dan – Keine Angst
Erst vom ZDF gestrichen, dann in den Top Ten: Auf seinem zweiten Klavieralbum verbindet Danger Dan Gesellschaftskritik mit sehr persönlichen Momenten. Er spricht über Rechtsruck, Erblindung und sein Coming-out – reduziert im Sound, aber mit umso mehr Wucht.

- Gewinnspiele
Jetzt Tickets gewinnen: LP live in Köln

Girls support girls: Die 10 besten Kollaborationen weiblicher Artists
Female Rage, Schwesternliebe und Girlhood pur: 10 Kollabos, die beweisen, dass im Pop längst Platz für alle ist.
