Reeperbahn Festival: Die Stars der Zukunft spielen auf
Wenn es draußen zu kalt wird für ein Festival, kommt das größte Klubfestival Europas und wärmt eure Herzen: das Reeperbahn Festival.

kurz gesagt
Vier Tage lang verwandelt das Reeperbahn Festival die Straßen St. Paulis in den zentralen Treffpunkt der internationalen Musikbranche. Rund 800 Programmpunkte und 300 Artists erwarten die Besucher:innen – von aufstrebenden Newcomer:innen bis zu etablierten Acts, von Live-Konzerten bis zu Panels, die aktuelle Debatten der Branche verhandeln. Genau diese Mischung macht das Festival zu einem Ort, an dem sich musikalischer und kultureller Horizont gleichermaßen erweitern.
Was das Reeperbahn Festival dabei besonders auszeichnet: Es macht Repräsentation nicht zur Nebensache, sondern zum Programmpunkt. Über 170 FLINTA*-fronted Bands aus mehr als 30 Ländern stehen an den vier Tagen auf den Bühnen des Kiez – eine Zahl, an der sich so manches andere Festival orientieren könnte. Diese Sichtbarkeit ist alles andere als selbstverständlich, denn die Musikindustrie ist nach wie vor männerdominiert. Umso wichtiger sind Formate, die gezielt Gegengewichte schaffen. Ein Paradebeispiel dafür ist der FLINTA* Music Force Showcase von recordJet, der genau diese Haltung des Festivals konkret erlebbar macht: Er bietet FLINTA*-Artists nicht nur eine Bühne, sondern auch Sichtbarkeit und die Möglichkeit, sich innerhalb der Branche zu vernetzen. Der Abend verspricht einen eleganten Mix aus 60s-Soul, Female Empowerment und emotional tiefgründigem Indie-Pop – und zeigt beispielhaft, wie das Reeperbahn Festival seinem Anspruch auf Vielfalt in der Praxis gerecht wird.
Forever Legit? – Motto, Themen und Line-up
Im Zentrum des Festivals steht dabei immer der Austausch mit jungen Musiker:innen und Besucher:innen, denn sie sind es, die die Zukunft der Branche mit ihren Werten und Visionen mitgestalten. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „Forever Legit?“, das dazu anregen soll, bestehende Mechanismen der Branche kritisch zu hinterfragen. Auch der Blick nach vorn kommt nicht zu kurz: Themen wie „Generation & Teilhabe“, „Musik im KI-Zeitalter“, „Streaming 2030″ oder „Wem gehört Europas Konzertmarkt?“ bilden den thematischen Überbau des Festivals und machen deutlich, wie sehr sich das Reeperbahn Festival als Ort des Nachdenkens und Weiterdenkens versteht. Der Timetable steht schon online – die Planung der vier Festivaltage kann also beginnen. Highlights wie Pale Waves, English Teacher, Yola oder Sophie and the Antoinettes laden bei verschiedenen Showcases zum Entdecken der Szene ein.
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