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Tanztreffen der Jugend: Die Jungen glänzen

Beim Tanztreffen der Jugend zeigen Nachwuchskräfte aus dem Tanzbereich ihr Können in Berlin. Und zwar aus extrem unterschiedlichen Richtungen.

tanztreffen der Jugend findet in Berlin statt
Tanztreffen der Jugend (Foto: Dave Grossmann)

Veranstaltungen der Berliner Festspiele sind in der Regel absolute Oberklasse. Die Schattenseite dieser Konzentration auf die Spitze: Ungewohntes, Schräges oder Nachwuchs gibt es hier selten zu sehen. Das wissen auch die Verantwortlichen, weswegen nach und nach auch Jugendformate im Festspiel-Rahmen eingerichtet wurden, seit 1980 etwa das Theatertreffen der Jugend, seit 1984 das Treffen junge Musik-Szene, seit 1986 das Treffen junger Autor:innen. Und seit 2014 das Tanztreffen der Jugend, das sich an jugendliche Tanzcompagnien richtet, unabhängig ob sie in der freien Szene, an Schulen oder an professionellen Theatern beheimatet sind.

Eine Jury wählt zehn „beispielhafte und bemerkenswerte Stücke von und mit jungen Tanzschaffenden“ aus, „die in Eigenregie oder unter professioneller Anleitung ihre eigenen Themen finden und diese mit zeitgenössischen und/oder urbanen Bewegungssprachen in eine künstlerische Form bringen.“ Einen Preis gibt es nicht, die Belohnung ist die Einladung nach Berlin, dieses Jahr vom 26. September bis 2. Oktober.

Auf diese Einladung bewarben sich dieses Jahr über 60 Compagnien. Eingeladen wurde ein bunter Strauß unterschiedlicher Arbeiten aus dem gesamten Bundesgebiet: „Die Ermittlung – Nach Peter Weiss“ von der Oberstufentheatergruppe des Dientzenhofer-Gymnasiums Bamberg, „Find no Words to say“ von der JugendTanzCompany an der Potsdamer Fabrik, „Herzhaft romantisch“ von der TanzTheater-AG Neukölln 11 der Berliner Schule am Bienwaldring, „La premiere Fois“ von Emmatheo (Stuttgart), „Nichts wird vergessen“ der Stralsunder Perform[d]ance Jugendkompanie, „Schwarz“ von Zhechang Yuan aka Mr. Chaos (München), „Till Eulenspiegel – Teile von mir“ vom Hildesheimer Theater für Niedersachsen in Kooperation mit der Schule der Tanzkünste Saltazio, „ver_rückt“ von iMove am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken sowie „Zwischenkörpern“ von Soley Huber und Jonathan Walker mit dem tanzApartment-Studio Berlin.

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