
„Bless this Mess“ von U.S. Girls: Die Liebe zum Gegensatz
Meg Remy alias U.S. Girls stürzt sich mit „Bless this Mess“ wieder in die Welt der Ambivalenzen – ihre Schwangerschaft ist daran nicht ganz unschuldig.

Meg Remy alias U.S. Girls stürzt sich mit „Bless this Mess“ wieder in die Welt der Ambivalenzen – ihre Schwangerschaft ist daran nicht ganz unschuldig.

Nach zahlreichen Experimenten hat der Münchner Komponist ein klassisches Klavieralbum aufgenommen, das trotzdem nie langweilt.




Auf „Radical Romantics“ wird der:die genderfluide Karin Dreijer alias Fever Ray erwartet radikal – doch auch unvermutet sanft.

„Weich“ von Mira Mann basiert auf einem Langtext, den sie kurz nach ihrer Entbindung verfasst hat – in Sprechgesang und Synthesizer-Akkorde verwandelt.

Pandemiebedingt mussten sich die Bandmitglieder von Rhonda vom analogen verabschieden – doch der Sound auf „Forever yours“ klingt umso organischer.

Auf „Wow“ von Kate NV sind bunte Synthesizermelodien versteckt, Flöten trällern, Glöckchen klingeln – doch dieses Chaos ist mit Bedacht geplant.

Auf „Tagträume an der Schaummaschine“ ist von Karies’ Postpunk nicht mehr viel übrig – doch die grau schimmernden Popmomente funktionieren hervorragend.