„Unerwünschte Töchter“ von Miriam Carbe
Aus den Tagebüchern ihrer Ahninnen erschafft Miriam Carbe in „Unerwünschte Töchter“ das lebhafte Panorama weiblicher Bürgerlichkeit zwischen 1912 und 1967.
Aus den Tagebüchern ihrer Ahninnen erschafft Miriam Carbe in „Unerwünschte Töchter“ das lebhafte Panorama weiblicher Bürgerlichkeit zwischen 1912 und 1967.
Mit „Konstellationen“ legt Elisa Faison das Porträt einer Generation vor, die gegen erlernte Verklemmtheit ankämpft.
Der hochbrisante Thriller „Die Praktikantin“ von Horst Eckert liest sich als flammendes Plädoyer für unerschrockenen Investigativjournalismus – und ist dabei verstörend zeitgemäß.
In ihrem Debütroman „Gelbe Monster“ zeichnet Clara Leinemann das ungewöhnliche Bild der prügelnden Freundin. Aber ist das gleich pathologisch?
Mit dem so originellen Roman „Die Enthusiasten“ verhandelt Markus Orths die innere Notwendigkeit, bei entsprechender künstlerischer Veranlagung unbedingt zu schreiben – und er stellt diesem Drang der Künstler:innen eine aufkommende KI entgegen.
Die Erzählungen in „Die Flucht der Bärin“ von Joanna Bator sind düster, surreal, erbarmungslos, und doch von einer Albtraumlogik getrieben, bei der sich etwa Menschen in Fledermäuse verwandeln.
Abdellah Taïa gilt als erster offen schwuler Autor Marokkos und legt jetzt mit „Die Bastion der Tränen“ einen stark autobiografisch geprägten Roman vor.
Verena Stauffer täuscht eine Seifenoper vor, doch nach und nach entpuppt sich „Strahlen“ als ein geheimnisvoller und abgründiger Roman.