„Salto“ von Kurt Prödel
Wenn die Figuren in den Romanen von Kurt Prödel zurechtwachsen, tut das weh. Dabei erzählt „Salto“ doch eigentlich von Liebe.
Wenn die Figuren in den Romanen von Kurt Prödel zurechtwachsen, tut das weh. Dabei erzählt „Salto“ doch eigentlich von Liebe.
In „Der Sohn und das Schneeflöckchen“ erzählt Vernesa Berbo mit eindringlicher Kraft vom Schicksal zweier Schwestern während der Belagerung Sarajevos.
Gerade weil die tastende Sprache von Ann Esswein zunächst fast naiv daherkommt, trifft einen ihr Roman „Jahre ohne Sprache“ wie ein Schlag in den Magen.
Wer noch immer glaubt, Sciene-Fiction wäre keine richtige Literatur, hat noch nie Ursula K. Le Guin gelesen. Der neue Erzählband „Der Tag vor der Revolution“ versammelt 25 teilweise erstmals auf Deutsch erscheinende Geschichten.
Als Kind wurde András Visky vier Jahre lang mit seiner Familie von Gulag zu Gulag geschickt. In seinem Debütroman „Die Aussiedlung“ verarbeitet er die Erinnerungen.
Gleich die erste Seite zeigt: In „Sperrgut“ von Sophia Merwald ist Zärtlichkeit radikal, Renitenz kindlich und die Freiheit ein zum Schneiden dickes Gut.
„Verbrenn das Negativ“ von Josh Winning ist ein Horrorstreifen in Buchform, inklusive maskiertem Killer und einem stetig wachsenden Stapel Leichen.
Mit seinem grausam gut erzählten Debüt „Holy City“ führt uns Henry Wise an die Abgründe einer ländlichen Gegend, in der nicht nur rülpsende Ochsenfrösche verstörend sind.