„Eisen“ von Gusel Jachina
Gusel Jachina hat mit „Eisen“ eine Romanbiografie geschaffen, die ihrer Hauptfigur Sergej Eisenstein nicht nur faktisch, sondern auch in ihrer genialischen Detailfülle gerecht wird.
Gusel Jachina hat mit „Eisen“ eine Romanbiografie geschaffen, die ihrer Hauptfigur Sergej Eisenstein nicht nur faktisch, sondern auch in ihrer genialischen Detailfülle gerecht wird.
Der Satiriker, Sachbuchautor und Berater von Die Linke Jean-Philippe Kindler hat mit „Hier ist der Beginn und das Ende ist dort“ einen Roman geschrieben – und der ist natürlich zwangsläufig voll politischer Gegenwart.
Schafe, Whisky, hargesottene Hühnen … Der Roman „Der Ozean so weit und wild“ von Malachy Tallack scheut viele erwartbare Bilder nicht, traut sich aber auch die Frage: Was, wenn Schotten Gefühle hätten?
Warum Megan Nolan von Karl Ove Knausgård gefeiert wird? Der Roman „Kleine Schwächen“ zeigt es.
Bitte nicht vom Cover irritieren lassen: „Fünf Tage im Licht“ von Rhiannon Lucy Cosslett ist sehr viel mehr als ein klassischer Sommerroman.
Mit „Feine Risse“ weiß Elisa Hoven erneut von spektakulären Strafverfahren zu erzählen – und erneut sind die persönlichen Dunkelzonen ihrer Anwältin Eva Herbergen sogar noch spannender.
Der Debütroman „Unter Wasser“ von Tara Menon erzählt von Trauer – und schreibt doch vor allem gegen die Illusion einer beherrschbaren Natur an.
Mit „Einsatz in Donezk“ überspitzt Henning Rabe wieder einmal genüsslich und mit viel schwarzem Humor die chaotischen Realitäten politischer Ereignisse.