No Money Mo Problems
Sie ist die wohl wichtigste Rap-Journalistin Deutschlands. Mit „Das können wir uns nicht leisten“ legt Miriam Davoudvandi nun ein klassenkämpferisches Memoire vor. Eine Entmythologisierung des Aufstiegsversprechens.
Sie ist die wohl wichtigste Rap-Journalistin Deutschlands. Mit „Das können wir uns nicht leisten“ legt Miriam Davoudvandi nun ein klassenkämpferisches Memoire vor. Eine Entmythologisierung des Aufstiegsversprechens.
Richard Price, der unter anderem für „The Wire“ geschrieben hat, geht es bei „Lazarus Man“ eher um ein vielfältiges Panorama der Stadt New York als um einen rasanten Plot.
Wieder geht es bei „Eine Geschichte der Sehnsucht“ von Ben Shattuck um zwei korrespondierende Erzählungen, und wieder sind es nur ganz wenige Buchseiten, die lange nachhallen.
In ihrem raffinierten Familienroman „Wir könnten alles sein“ setzt Jami Attenberg immer wieder zu Zeitsprüngen an, sodass sie die Abgründe der US-amerikanischen Familie von den 70er-Jahren bis ins frühe 21. Jahrhundert nachzeichnen kann.
In „Die Känguru-Rebellion“ ist Marc-Uwe Kling so explizit politisch, dass der Spaßfaktor mitunter zurückstehen muss.
Nussaibah Younis weiß, wovon sie in ihrem Blockbuster-Debütroman „Fundamentalös“ erzählt: Die in Manchester geborene Friedensforscherin hat die irakische Regierung in Fragen zur Deradikalisierung beraten.
Judith Hermann schreibt über ihren Großvater, der SS-Mitglied war und an den sich die Mutter kaum erinnern können will: Ist „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ ein Text über das Scheitern – oder ein gescheiterter Text?
„Der Film“ von Kristín Eiríksdóttir ist nicht nur eine schonungslos erzählte Geschichte, sondern auch eine Abrechnung mit dem Erzählen selbst.