„Schläge“ von Lidia Yuknavitch
„Schläge“ von Lidia Yuknavitch ist ein fragmentierter, furchtloser und feministischer Blick auf die Jämmerlichkeit und Gewalt in der Welt.
„Schläge“ von Lidia Yuknavitch ist ein fragmentierter, furchtloser und feministischer Blick auf die Jämmerlichkeit und Gewalt in der Welt.
In ihrer Heimat brachte ihr der absurde, rätselhafte, auch komische Plot von „Die Fabrik“ naheliegende Vergleiche mit Kafka ein, denn der Debütroman von Hiroko Oyamada ist eine bitterböse Satire auf die Arbeitskultur Japans.
Viele Jahre hat Martin Suter die Business Class verschont. Jetzt endlich sind seine Topmanager mit „Können Sie mich sehen?“ zurück und machen sich im Homeoffice zum Trottel.
Wenn die Figuren in den Romanen von Kurt Prödel zurechtwachsen, tut das weh. Dabei erzählt „Salto“ doch eigentlich von Liebe.
In „Der Sohn und das Schneeflöckchen“ erzählt Vernesa Berbo mit eindringlicher Kraft vom Schicksal zweier Schwestern während der Belagerung Sarajevos.
Gerade weil die tastende Sprache von Ann Esswein zunächst fast naiv daherkommt, trifft einen ihr Roman „Jahre ohne Sprache“ wie ein Schlag in den Magen.
Wer noch immer glaubt, Sciene-Fiction wäre keine richtige Literatur, hat noch nie Ursula K. Le Guin gelesen. Der neue Erzählband „Der Tag vor der Revolution“ versammelt 25 teilweise erstmals auf Deutsch erscheinende Geschichten.
Als Kind wurde András Visky vier Jahre lang mit seiner Familie von Gulag zu Gulag geschickt. In seinem Debütroman „Die Aussiedlung“ verarbeitet er die Erinnerungen.