„Sperrgut“ von Sophia Merwald
Gleich die erste Seite zeigt: In „Sperrgut“ von Sophia Merwald ist Zärtlichkeit radikal, Renitenz kindlich und die Freiheit ein zum Schneiden dickes Gut.
Gleich die erste Seite zeigt: In „Sperrgut“ von Sophia Merwald ist Zärtlichkeit radikal, Renitenz kindlich und die Freiheit ein zum Schneiden dickes Gut.
„Verbrenn das Negativ“ von Josh Winning ist ein Horrorstreifen in Buchform, inklusive maskiertem Killer und einem stetig wachsenden Stapel Leichen.
Mit seinem grausam gut erzählten Debüt „Holy City“ führt uns Henry Wise an die Abgründe einer ländlichen Gegend, in der nicht nur rülpsende Ochsenfrösche verstörend sind.
Mit „Trag das Feuer weiter“ schließt Leïla Slimani ihre gefeierte Familiensaga ab – und zementiert ihren Status als ganz große Erzählerin.
Erfolg als Bruchstelle: In „Der Tod der Autorin“ verwebt Nnedi Okorafor die Lebensgeschichte ihrer Protagonistin mit SciFi-Elementen – und schafft damit einen kraftvollen Roman über Sichtbarkeit.
Die Erzählungen von „Das Land der süßen Ewigkeit“ sind warmherzig, witzig, oft brillant – und trotzdem lässt sich das Gefühl nicht abschütteln, dass es hier vor allem darum geht, aus dem Namen Harper Lee möglichst viel Geld rauszuschlagen.
Gelingt Elias Hirschl mit „Schleifen“ jetzt endlich mal ein Roman, der absurder ist als unsere Gegenwart?
Wegen einer schweren Erkrankung übergibt Jussi Adler-Olsen mit „Tote Seelen singen nicht“ seine Erfolgsserie an Line Holm und Stine Bolther.