„Eisen“ von Gusel Jachina
Gusel Jachina hat mit „Eisen“ eine Romanbiografie geschaffen, die ihrer Hauptfigur Sergej Eisenstein nicht nur faktisch, sondern auch in ihrer genialischen Detailfülle gerecht wird.
Sergej Eisenstein war einer der wichtigsten Regisseure aller Zeiten, hat das sowjetische und globale Kino revolutioniert – doch sein Leben war auch geprägt von Komplexen, Obsessionen und später politischer Verfolgung. Mit „Eisen“ hat Gusel Jachina eine Romanbiografie geschaffen, die ihrer Hauptfigur nicht nur faktisch, sondern auch in ihrer genialischen Detailfülle gerecht wird.
Gusel Jachina ist eine russische Schriftstellerin und Filmemacherin. Sie ging in Moskau an des Lyzeum für Physik und Mathematik und an eine Kunstschule. Anschließend trat Jachina in die Fußstapfen ihrer Großeltern, die Lehrer waren, und studierte an der Kasaner Tatarischen Staatlichen Geisteswissenschaftlich-Pädagogischen Universität Germanistik und Anglistik auf Lehramt. Im Jahre 2015 beendete sie ihre Ausbildung an der staatlichen Moskauer Filmhochschule, Gerassimow-Institut für Kinematographie mit dem Diplom. Nach ihrer Ausbildung arbeitete Jachina zunächst in der Werbung, begann aber schon erste Artikel in russischen Zeitschriften zu veröffentlichen. Von ihr sind „Schweipolt – Eine Winter-Tragödie“ (2017), „Suleika öffnet die Augen“ (2017), „Wolgakinder“ (2019) und „Wo vielleicht das Leben wartet“ (2022) erschienen.
Hat es Gusel Jachina mit „Eisen“ auf unsere Liste der besten Romane im Juli 2026 geschafft?