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Ruhrtriennale goes digital

Ruhrtriennale 2020 Deutsches Berbau-Museum
Deutsches Berbau-Museum © Karlheinz Jardner

Die Ruhrtriennale 2020 kann dieses Jahr, wie so viele weitere Großveranstaltungen nicht stattfinden. Auf Grund von Covid-19 musste das „Festival der Künste“ abgesagt werden – findet nun jedoch im digitalen Raum statt. Dazu haben die Veranstalter*innen der Triennale ein „Archiv der verlorenen Ereignisse 2020“ konzipiert. Hierbei können Interessierte Text-, Video- und Audiobeiträge von über 25 Künstler*innen, deren Arbeiten für das Festival geplant waren, virtuell erleben.

Die digitale Sammlung ist noch bis zum 31. Oktober auf edition2020.ruhrtriennale.de abrufbar.

Die vielseitigen Beiträge der Kunstschaffenden machen zudem sichtbar, wie sich Inhalte und Arbeitsweisen durch Corona verändert und ausgewirkt haben. Zu sehen, hören und lesen sind internationale Arbeiten u. A. von Artiste associé Christoph Marthaler und Anna Viebrock, Nora Chipaumire, Serge Aimé Coulibaly, Edu Haubensak, Elaine Mitchener, Kornél Mundruczó, Steven Sloane, Brigitta Muntendorf und Stephanie Thiersch, Mariano Pensotti, Raumlaborberlin, Akira Takayama und Meg Stuart.

Stefanie Carp, die Intendantin der Ruhrtriennale 2018 – 2020 erläutert:

„Nach der Absage der Ruhrtriennale 2020 haben sich die Künstler*innen bereit erklärt, ihre verlorenen Arbeiten in kurzen und sehr unterschiedlichen Originalbeiträgen zu skizzieren. Wir möchten uns bei allen Künstler*innen für ihre Generosität und die Schönheit der Beiträge und Botschaften bedanken“

Zusätzlich zum digitalen Archiv sind zwei weitere künstlerische Arbeiten für kurze Zeit online zu erleben: Am 29. August um 20 Uhr zeigt Mariano Pensotti seinen Film „El Público“. Und am 12. September, ebenfalls um 20 Uhr gibt es die Produktion „Pieces of a Woman“ von Kornél Mundruczó für 24 Stunden online zu sehen.

Alle weiteren Infos zur Ruhrtriennale zum „Festival der Künste“ gibt es auf der Homepage der Ruhrtriennale.