Sarah Lesch: Triggerwarnung
Mit schönen Arrangements, eine warmen Stimme und saumseligem Bauwagencharme positioniert sich Sarah Lesch gegen veraltete Rollenvorstellungen.

Vor was Sarah Lesch auf ihrem fünften Album warnen will, wird erst im Laufe von „Triggerwarnung“ erkennbar. Zuvor gibt es Banjo und Fiddeln, Percussionspielereien und eine Sängerin, deren Stimme vor allem Harmonie und Harmlosigkeit verbreitet. Erst mit Songs wie „Schweigende Schwestern“ oder „Drunter machen wir’s nicht“ positioniert sich die Leipziger Liedermacherin gegen Sexismus und veraltete Rollenvorstellungen.
Die Lyrics eindeutig, bleibt ihr Sound leider sehr zahm; so richtig gelingt Lesch der Spagat zwischen Hippie und Hipster, zwischen Protest-Folk und Mainstreampop nicht. Stattdessen gibt es schöne Arrangements, eine warme Stimme und saumseligen Bauwagencharme. Das dürfte auch in den entlegensten Orten des Landes noch für Behaglichkeit sorgen, also genau dort, wo feministische Debatten dringend gebraucht werden. Statt „Triggerwarnung“ sagen wir: Nur Mut, Sarah!
Musik


Twisted Teens pendeln zwischen Heulen und Heilung
- News

Immer ein Schritt von Streichelt: Mit Melancholie aus der zweiten Reihe
Hörenswert

- Tourneen |
- Live
The Australian Pink Floyd Show 2027 zurück auf der Bühne
The Australian Pink Floyd Show ist zurück.Die aktuelle Show der weltberühmten australischen Coverband lautet „2027 Greatest Hits World Tour“

Hmltd haben ihr drittes Studioalbum Fangs released
Tanzende Vampire, die ihr Spiegelbild suchen: Hmltd meldet sich mit drittem Studioalbum zurück und liefert ein neues elektronisches Konzept.

BEABADOOBEE geht erstmals auf Arenatour
und, ein Gastauftritt und große Arenen: Beababoodee wagt mit ihrem Album „Pylon“ den nächsten Schritt
