FILM

Systemsprenger für Europäischen Filmpreis nominiert

Direkt mit ihrem ersten Spielfilm „Systemsprenger“ konnte Regisseurin Nora Fingscheidt einen riesigen Erfolg landen, was sie vorher wahrscheinlich nicht für möglich gehalten hätte. Schon bevor der Film überhaupt gedreht war, konnte er bereits einen ersten Preis einheimsen: 2017 wurde das Drehbuch bei der Berlinale mit dem Kompagnon-Förderpreis ausgezeichnet. Es folgte unter anderem der Alfred-Bauer-Preis der diesjährigen Berlinale. Nun wurde er sogar in der Kategorie „Bester internationaler Film“ als deutscher Beitrag für den Oscar vorgeschlagen und in der Kategorie „Bester Film“ für den Europäischen Filmpreis nominiert.
Weitere Nominierungen in dieser Kategorie, gegen die sich „Systemsprenger“ durchsetzen muss, sind „Intrige“, „Les Misérables“, „Leid und Herrlichkeit“, „The Favourite“ und „Der Verräter“.

„Systemsprenger“ handelt von der neunjährigen Bernadette, genannt Benni, die als aggressiv und unberechenbar gilt. Von Pflegefamilien und Wohngruppen wird sie ständig weitergereicht und besucht auch die Schule inzwischen nicht mehr. Im Laufe des Films wird Benni immer wieder mit Zurückweisung konfrontiert und erlebt ein überfordertes Jugendhilfesystem.

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