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Jetzt startet endlich „Tenet“!

Es ist das Filmereignis des Sommers, durch Corona jetzt erst recht: „Tenet“ von Christopher Nolan. Wir gehen die Sache noch mal durch.

Mehrfach wurde Christopher Nolans neuer Film „Tenet“ schon wegen Corona verschoben. Spätestens mit dem Starts des Vorverkaufs war aber klar: Jetzt kommt der epische Spionage-Thriller wirklich in die nach publikumswirksamen Blockbustern dürstenden Kinos!

Worum geht es in „Tenet“?

Das ist nicht so ganz klar, die Informationen sind spärlich. Sicher ist: Denzel Washingtons Sohn John David spielt einen Geheimagenten, der nichts weniger als den Dritten Weltkrieg oder ein ähnlich katastrophales Szenario verhindern s0ll. Robert Pattinson steht ihm dabei zur Seite. Kenneth Branagh spielt den russischen Bösewicht, mit dem Washington es aufnimmt. Und dieser Schurke hat es in sich: Er beherrscht die Inversion, das heißt, er kann die Dinge umdrehen, Ursache und Wirkung verkehren. Ganz klar ist auch dieser Punkt nicht, Nolan ist darin großer Geheimniskrämer. Im Trailer zu „Tenet“ fahren auf jeden Fall Schiffe rückwärts, crashen Autos zurück zur sicheren Fahrt und werden Pistolenkugeln mit der Waffe eingefangen statt abgefeuert. Und bei all dem spielt das „Wort „Tenet“ ( auf Deutsch „Glaubenssatz“) eine wichtige Rolle. Ein Palindrom – ein Wort, das man vorwärts wie rückwärts aussprechen kann.

Wie groß sind die Erwartungen an?

Gigantisch. Es wäre der erste Start eines Blockbusters mit Produktionskosten von über 200 Millionen Dollar seit dem Ausbruch von Corona und der temporären Schließung aller Kinos, die jetzt nur unter strengen Hygienie- und Abstandsregeln wieder Filme zeigen können. Die ganze Kinobranche schaut auf „Tenet“, weil er Signalwirkung hat. Wenn er startet und erfolgreich startet, dann heißt das: Ein Stück Normalität kehrt zurück. Dann werden andere Filmfirmen auch ihre größeren Filme wie „Wonder Woman 1984“ oder „Black Widow“ ins Kino bringen. Und auch die kleineren Kinos werde aufatmen, denn sie brauchen die großen Zugpferde, um sie in Originalfassung zeigen zu können und um von der Signalwirkung auch an die noch zögerlichen Stamm-Kinogänger zu profitieren. An „Tenet“ hängt jetzt nicht wirklich die Zukunft des Kinos – aber ein bisschen fühlt es sich gerade so an. Und alle Filmfans, die genug von den ständigen Fortsetzungen, Spin-offs und Comicverfilmungen haben, warten sowieso sehnsüchtig auf ein originäres Kinoerlebnis mit eigenständigen Ideen.

Wie wird „Tenet“ sein?

Ein Ereignis. Es hängt zwar wie gesagt nicht die Zukunft des Kinos davon ab. Aber da Christopher Nolans als visionär geltenden Filme immer auch als Zukunft des Films wahrgenommen wurden, rechnen wir auch hier mit einem außergewöhnlichen Filmerlebnis, das wie auch „Inception“ ein komplexes, intelligentes Konzept fulminant mit Hollywoodaction verbindet.

Hat „Tenet“ denn nun etwas mit „Inception“ zu tun?

Das rätseln alle. Manche wollen herausgefunden haben, dass dem so ist, weil „Tenet“ eigentlich an dem Tag im Juli starten sollte, an dem vor zehn Jahren „Inception“ in die Kinos kam. Und weil mit Michael Caine ein Akteur aus „Inception“ bei „Tenet“ mit an Bord ist. Caine aber spielt in praktisch jedem Nolan-Film mit, und Nolan arbeitet generell gerne mehrfach mit den Leuten zusammen. Was aufhorchen lässt, ist das „Inception“ anlässlich des Starts von „Tenet“ auch noch einmal ins Kino kommt, am 14. August. Und in Folg der mehrfachen Verschiebung des „Tenet“-Starts auch mehrfach verschoben wurde. Könnte also was dran sein an dem Gerücht, dass die Filme verbunden sind. Allerdings hat „Inception“ dieses Jahr zehnjähriges Jubiläum, und da ist es nicht ungewöhnlich, einen so beliebten Film noch einmal ins Kino zu bringen. So oder so: So spannend war ein Kinostart lange schon nicht mehr!

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