„The big Lebowski“: Ein Loser und das Lösegeld in Los Angeles
„The big Lebowski“ von den Coen-Brüdern ist das, was man einen Kultfilm nennt: Saulistig und irre einfallsreich. Bei Arte und in der Mediathek.
„The big Lebowski“ läuft am 17. Mai bei Arte und ist bis 14. Juni in der Arte-Mediathek zu finden.
Jeff Lebowski (Jeff Bridges, „The old Man“), auch „Der Dude“ genannt, ist ein langhaariger Späthippie, dessen Lebensinhalt darin besteht, mit seinen Freunden Walter (John Goodman, „Black Earth rising“), einem cholerischen Vietnamveteranen, der gerade zum Judentum konveriert ist, und Donny (Steve Buscemi) Bowling zu spielen und dabei White Russians und gelegentlich einen Joint zu konsumieren. Doch sein Leben gerät aus den Fugen, als ihn zwei Geldeintreiber in seiner Wohnung aufsuchen. Schnell wird klar, dass es sich um eine Verwechslung mit dem „Großen Lebowski“ handelt, einem exzentrischen Millionär.
Doch bevor die Eindringlinge seine Wohnung wieder verlassen, pinkeln sie dem Dude auf den Teppich, sein liebstes Einrichtungsstück. Also macht er sich auf den Weg zu seinem Namensvetter, um sich den ruinierten Teppich ersetzen zu lassen. Aber der reiche Mann hat gerade ganz andere Probleme. Seine junge Frau Bunny wurde entführt – angeblich von einer Gruppe deutscher Nihilisten. Der „Große Lebowski“ bittet seinen Namensvetter, das geforderte Lösegeld zu überbringen. Der Dude, der wie üblich nichts zu tun hat, ist zwar hilfsbereit, aber zugleich auch ratlos in dieser Situation.
So bittet er Walter um Beistand. Ein Fehler, wie sich schon bald herausstellt, denn der will das Lösegeld am liebsten selbst behalten. Über den Streit der beiden Chaoten geht die Geldübergabe schließlich schief. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Der große Lebowski bekommt einen abgeschnittenen Zeh ins Haus geschickt, seine Tochter, die Künstlerin Maude (Julianne Moore), mischt sich ein, und auch eine Gruppe deutscher Nihilisten (unter anderem Peter Stormare und Red-Hot-Chili-Peppers-Bassist Flea) besucht den Dude in seiner Wohnung …