URBANE KULTUR

Thomas Pigor: Melancholie in der Coronakrise

Mit Björn Werra am Bass und mit dem Posaunisten Stefan Gocht hat der Musikkabarettist Thomas Pigor seinen Chanson des Monats April eingespielt, der in Sachen Melancholie und Entschleunigung ganz groß auftrumpft und so vielleicht mal die musikalische Erinnerung an unser Gefühl für den Frühling 2020 sein könnte.

Die gesamte Produktion des Songs wie auch des Videos erledigte Thomas Pigor anders als bei diesem Video in seinem Heimstudio selbst – er hat ja Zeit im Corona-Shutdown. „Das ist ein April, den man so nicht will“ lautet die erste Zeile des Songs, der den Widerspruch zwischen der blühenden Natur draußen und unser Daheimbleiben in der „Matrazengruft“ auf den Punkt bringt. Der Chansonnier stellt außerdem die Noten seiner Chansons kostenfrei zur Verfügung – zum Nachspielen. Man kann sich den Song anhören oder auf YouTube anschauen sowie den Text aufrufen und die Noten für die jweiligen Instrumente herunterladen. jw