MUSIK

Lindemann-Jung-Auktion: Künstler solidarisieren sich mit Ukraine

Till Lindemann bei Rammstein-Konzert in München 2019
Frontsänger Till Lindemann beim Rammstein-Konzert in München 2019 - nun startet er eine Kunstauktion.Foto: Martin Hangen, CC BY 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/>, via Wikimedia Commons
  • Der Rammstein-Frontsänger Till Lindemann und der Künstler Marc Jung versteigern gemeinsam das Werk „Peace Please“.
  • Vom 15. bis 20. März können Interessierte ihr Gebot für das Bild per Email abgeben.
  • Der Erlös aus der Auktion wird in vollem Umfang an eine Hilfsorganisation weitergeleitet, die damit die Menschen in der Ukraine unterstützt.

Auf dem Bild des Erfurter Künstlers ist eine Friedenstaube zu sehen, die mit Farbsprenkeln überzogen ist, als wäre sie damit beschossen worden. Über dem Friedenssymbol steht der Schriftzug „Peace Please 2022“, darunter die Unterschriften Lindemanns und Jungs. Der Hintergrund ist mit Bieretiketten eines ganz besonderen Bieres beklebt –  Lindemanns „MDZN Pils“.

 

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Das thematisch an den Krieg in der Ukraine anknüpfende Gemälde ist auf dem Instagram-Account von Jung zu bewundern. Dort hatte er gestern über die Lindemann-Jung-Auktion informiert und auch die Email-Adresse für die Gebote bekanntgegeben. Außerdem hieß es in dem Post: „Wir wollen damit an die Menschlichkeit appellieren und für ein schnelles Ende des Krieges hoffen, da wir Freunde auf beiden Seiten haben.“

Lindemann hat aufgrund seiner Zeit als Rammstein-Mitglied viele Fans in Russland, die er in diesem Jahr enttäuschen musste. So sagte er seine Solo-Tour in Russland ab und stellte sich gegen die Regierung. Außerdem solidarisierte sich der Sänger auf Instagram und der Rammstein-Webseite mit den Ukrainer:innen. Nun sollen die Erlöse der Lindemann-Jung-Auktion weitere Hilfe möglich machen.

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