Tommy Lefroy – The Precariat
Hat sich das Warten gelohnt? Nach sechs Jahren Arbeit veröffetlichen Tommy Lefroy ihr Debütalbum „The Precariat“

Manche Songs tragen jahrelang ein Geheimnis mit sich: Sechs Jahre Songwriting stecken im Debüt „The Precariat“ von Tommy Lefroy – und das Warten hat sich gelohnt. Wynter Bethel und Tessa Mouzourakis können leise und atmosphärisch sein, neben Gitarrenwänden bestehen und rocken. Das verlassene Haus auf dem Cover scheint im Opener „All Things forgiven“ sanft seine Türen zu öffnen.
Der Albumtitel steht für eine wachsende Gesellschaftsschicht in dauerhafter Unsicherheit. Das Duo setzt dem Verbundenheit entgegen. „Thief“ verbindet existenzielle Texte über verlorene Zeit mit einer Leichtigkeit, die der Schwere trotzt. Am schönsten wird es in „In Paradise, War is prevented by Mothers“: Die Stimmen überlagern sich zu einem himmlischen Chor, wie Engel, die einen beschützen. Ein schweres Album, das sich dennoch warm und geborgen anfühlt.
Musik

Interview

Das geht style: Shabazz Palaces feiert Comeback mit Haltung

MS Dockville wird 20: Vergünstigte U25-Tickets zum Geburtstag
Hörenswert

Gewinnspiel
„Thrash is back“: Jetzt Tickets für Dust Bolt gewinnen
Mit neuer EP wollen Dust Bolt das Genre neu aufmischen und relevanter machen – wir verlosen Tickets zur Tournee.

Review
Win Win von FENNE LILY
Obwohl sie nach dem letzten Album eine plötzliche Trennung hinnehmen musste, klingt Fenne Lily neue Platte „Win Win“ eher behaglich- wie eine warme Decke.

Tourtipp
Zurück zu den Anfängen von THE WOMBATS
Zum 20. Geburtstag von ihrem Debütalbum „A Guide to Love, Loss & Desperation“ gehen The Wombats auf Tour.
