URBANE KULTUR

Tricks für ein aufgeräumtes Leben: Zuhause leichter Ordnung schaffen

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Ein gutes Ordnungsmanagement hilft uns dabei, uns im trauten Heim wohlzufühlen.

Vielmehr erinnert es bei jedem Blick daran, dass eine große und zeitaufwändige Aufgabe ansteht: Aufräumen. Dieser ständige Druck – und sei er noch so subtil – führt schnell zu Stress. Um mit diesem ein Ende zu machen, hilft nur ein gutes Ordnungsmanagement in Ihren vier Wänden.

Der richtige Start ins Aufräumen

Indem wir aufräumen, beseitigen wir nicht nur das Chaos in einem Zimmer. Wir können uns selbst von Stress befreien und uns nach erledigter Arbeit stolz auf die Schulter klopfen. Glückshormone, die uns nach einer erfolgreichen Aufräumaktion überfluten, sind unsere verdiente Belohnung. Doch um diese zu genießen, müssen wir erst mit dem Aufräumen beginnen. Herrscht in allen Zimmern Unordnung, fällt es nicht selten schwer, einen Anfang zu finden.

In dem Fall kann es sinnvoll sein, vor dem Aufräumen auszumisten. Für die Aktion benutzen Sie eine unkomplizierte Methode. Dafür nehmen Sie einen großen Karton zur Hand und gehen von Zimmer zu Zimmer. Öffnen Sie alle Schränke und Schubladen und sortieren Sie rigoros alles, was Sie mehr brauchen, aus. Sie dürfen bei der Auswahl ruhig knallhart sein. Bevorzugen Sie die „softe“ Variante, brauchen Sie statt einem drei Kartons:

  • In einem landen die Sachen, die Sie behalten wollen.
  • Im nächsten verstauen Sie alles, was Sie verschenken oder verkaufen wollen.
  • Im dritten findet das, was es zu entsorgen gilt, Platz.

Um die ersten Schritte beim Aufräumen zu erleichtern, können Sie sich auch von Schublade zu Schublade arbeiten. Räumen Sie an einem Tag nicht die gesamte Wohnung, sondern nur einen Raum auf. Dadurch reduziert sich der Arbeits- und Zeitaufwand, was sich positiv auf die Motivation auswirkt. Übrigens ergibt es Sinn, sich beim Aufräumen von oben nach unten zu arbeiten.

Sind Sie mit dem Ausmisten fertig, geht es daran, die Gegenstände, die Sie behalten, wieder einzusortieren. Legen Sie alles ungeordnet wieder in Schränke und Schubladen, droht schnell ein neues Chaos. Die bessere Alternative besteht im „Einboxen“. Schaffen Sie sich dafür viele verschiedengroße Boxen mit Deckel an. In diesen können Sie Ihre Habseligkeiten thematisch einordnen. In eine kommen beispielsweise die DVDs, in die nächste die CDs und in die dritte der Hobbykram. Auch Kleidung für die kommende Saison, Medikamente oder Schreibartikel können Sie nach dieser Methode ordentlich verstauen.

Damit Sie Ihre Sachen schlussendlich wiederfinden, können Sie die Boxen nach Farben sortieren oder beschriften. Stehen die Boxen im Schrank, können Sie problemlos knallige Farbtöne oder kreative Muster auswählen. Bei Kisten, die sichtbar im Zimmer stehenbleiben, ist eine dezentere Optik empfehlenswert. Die Boxen sollten mit Ihrer Einrichtung harmonieren und nicht hervorstechen. Andernfalls entstehen wieder unruhige Ecken, die den gesamten Raum unorganisiert erscheinen lassen.

Klassische Möbel unterstützen den ordentlichen Gesamteindruck

Teilweise unterstützt uns unsere Einrichtung dabei, unserem Zuhause einen geordneten Gesamteindruck zu verleihen. Wer unterschiedliche Farben und Muster kombiniert, bringt zwar Abwechslung, aber auch Unruhe in die Wohnung. Das lässt sich vermeiden, indem Sie sich Raum für Raum für ein Farbthema entscheiden. Dabei braucht es sich nicht zwingend um dezentes Weiß oder Beige zu handeln. In einem Zimmer in Knallgelb schaffen Sie ebenfalls einen harmonischen Gesamteindruck, wenn Sie ein einheitliches Farbschema aufgreifen.

Unruhig und sogar chaotisch kann unser Zuhause wirken, wenn Möbel und Wohnaccessoires optisch nicht zusammenpassen. Der Vintage-Couchtisch aus Omas Wohnung wirkt beispielsweise vor einem ultramodernen Sessel schnell fehl am Platz. Um kleine Patzer bei der Einrichtung von vornherein auszuschließen, können Sie klassische Möbel online aussuchen. Aufgrund einfacher und geradliniger Formen passen sie zu jedem Einrichtungsstil und lassen sich wunderbar kombinieren.

Blitzaufräumtipps für einen spontanen Besuch

Auch in einem klassisch eingerichteten Wohnzimmer kann nach und nach die Unordnung einziehen. Steht überraschend Besuch vor der Tür, soll dieser das Chaos jedoch nicht zu Gesicht bekommen. Damit die gute Stube auf die Gäste einen schönen und ordentlichen Eindruck macht, gibt es schnelle und einfache Last-Minute-Aufräumtipps.

Die erste und einfachste Methode, um die Unordnung schnell verschwinden zu lassen, ist zugegeben ein wenig brachial. Schnappen Sie sich alles, was herumliegt, und werfen Sie es in eine Kiste oder einen Karton. Dieser wird hinter verschlossener Tür abgestellt und schon ist das Wohnzimmer vorzeigbar. Die eigentliche Aufräumarbeit geht dann los, wenn die Gäste wieder verschwunden sind.

Bleibt Ihnen ein bisschen Zeit, bis der Besuch Ihre Wohnung betritt, können Sie mit dem Blitzaufräumen beginnen. Dafür greifen Sie sich so viel herumliegende Sachen wie möglich und sortieren diese an ihren rechtmäßigen Platz. Vermeiden Sie es, sie allesamt im Knäuel hinter Schranktüren zu verstecken. Damit schieben Sie das Aufräumen nur auf. Sinnvoll kann es sein, bei jedem Gang ein paar Gegenstände mitzunehmen, um schneller Ordnung zu schaffen.

Sind Zeitschriften, herumliegende Kleidungsstücke und Essensreste beseitigt, bekommt das Wohnzimmer noch eine Katzenwäsche. Mit einem Staubwedel befreien Sie sichtbare Oberflächen von Krümeln und Staub. Wischen Sie sie anschließend feucht ab. Mit wenig Aufwand können Sie den Spontanbesuch so einen ordentlichen Empfang bereiten.

Wie bleibt die Wohnung möglichst lange ordentlich?

In einer ordentlichen Umgebung fühlen wir uns wohl und geborgen.

Damit wir uns Zuhause wohlfühlen, sollten wir Unordnung und Chaos regelmäßig den Kampf ansagen. Leichter gesagt als getan – im Alltag scheinen sich Kleidung, Geschirr und anderer Kram wie von allein in der Wohnung zu verteilen. Damit uns schlussendlich kein unbesiegbarer Chaosberg gegenübersteht, gibt es sinnvolle Tipps, die dabei helfen, langfristig Ordnung zu halten.

1. Weniger ist mehr

Planen Sie das Großreinemachen nur einmal jährlich ein, stehen Sie schnell einem kaum zu bewältigen Chaos gegenüber. Die Fülle an Aufgaben macht es schwierig, einen Anfang zu finden. Gleichzeitig raubt sie Ihnen von Beginn an die Motivation. Das können Sie vermeiden, wenn Sie jeden Tag ein bisschen aufräumen. Nehmen Sie sich drei bis fünf Minuten Zeit, um Gegenstände an ihren Platz zu stellen und Müll zu entsorgen.

Den Raum, in dem Sie eine Mini-Aufräumtour starten, können Sie jeden Tag wechseln. Am Ende der Woche herrscht in der Wohnung bereits eine Grundordnung, die den nächsten Frühjahrsputz vereinfacht.

2. Aufräumen mit Plan

Wer beim Aufräumen kopflos Gegenstände von einem Raum in den nächsten trägt, macht sich die Arbeit selbst schwer. Dadurch wird unnötig Zeit verschwendet und das schnelle Putzen scheint sich wie Kaugummi in die Länge zu ziehen. Sinnvoller ist es daher, vor der Aufräumaktion einen Plan zu erstellen. Halten Sie in diesem fest, was Sie wann aufräumen wollen.

3. Entrümplungstage einlegen

Nicht selten entsteht Unordnung, weil wir einfach zu viele Dinge ansammeln und für diese keinen Platz finden. Vermeiden Sie Rumpelecken und Häufchenbildung, indem Sie Ihre Habseligkeiten regelmäßig ausmisten. Planen Sie Entrümplungstage monatlich oder quartalsweise ein. An diesen prüfen Sie in der gesamten Wohnung, welche Sachen Sie nicht mehr brauchen. Alles, was Sie länger als sechs Monate nicht benutzt haben, nimmt unnötig Platz weg. Behalten Sie nur Dinge, die Sie tatsächlich brauchen oder die Sie glücklich machen.

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