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Triennale der Photographie: Hamburg feiert ausgiebig die Fotokunst

Bilder, Bilder, Bilder: In der Hansestadt dreht sich vier Monate lang alles um das, was früher mal Lichtbild hieß.

Triennale der Photographie Hamburg
Aus der Ausstellung „Give and take. Bilder über Bilder“ in der Hamburger Kunsthalle: Sara Cwynar (*1985) Glass Life (Film-Still), 2021 6-Kanal-Video (2K) mit Ton, 19:02 Min. / Maße variabel Foto: Sara Cwynar, Courtesy: The approach, London
  • Die 8. Triennale der Photographie Hamburg beleuchtet das Thema „Currency“ aus verschiedenen Blickwinkeln und in unterschiedlichen Interpretationen
  • Zwölf Museen sind an dem Festival beteiligt.
  • Es gibt ein gemeinsames Ticket für alle Austellungen und Veranstaltungen.

Die 8. Triennale der Photographie Hamburg weitet den Begriff „Currency“, der von Währung über Verbreitung und Umlauf bis zu Zeitnähe vieles bedeutet, auf Kunst und visuelle Kultur aus. Warum? Um über die Macht der Fotografie nachzudenken, eine Auseinandersetzung anzuregen mit Fotografie und ihrer Beziehung zu Kanonisierung, Klassifizierung, Zirkulation, Wissensproduktion und visueller Autonomie. Zwölf Museen sind beteiligt vom 20. Mai bis 18. September.

In den Deichtorhallen beschäftigt sich die Ausstellung „Currency: Photography beyond Capture“ mit Fotografie im „retinalen Zeitalter“. Heißt: Bilder dokumentieren heute nicht nur Themen und Ereignisse. Sie prägen auch das Sehen und Gesehen werden.

Das Bucerius Kunstforum widmet dem in Hamburg geborenen Magnum-Fotografen Herbert List (1903–1975) eine Gesamtschau – ihm und seinen Bildern zwischen Surrealismus, lebendiger Antike und Männerakten: „Herbert List. Das magische Auge“.

Triennale der Photographie Hamburg
Aus der Ausstellung „Herbert List. Das magische Auge“ im Bucerius Kunst Forum. Herbert List: Unter dem Poseidontempel, Sounion 1937, Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv List, © Herbert List Estate / Magnum Photos

Der Ausstellung „Give and take. Bilder über Bilder“ in der Hamburger Kunsthalle geht es um Prozesse des Austauschs und der Aneignung von Bildmaterial in der zeitgenössischen Fotografie.

Die Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen bietet eine Werkschau von „Charlotte March“ (1929–2005), der bekannten Hamburger Werbe- und Modefotografin, deren Arbeiten geprägt waren von einer emanzipatorische Haltung und dem Lebensgefühl der Freiheit und des gesellschaftlichen Aufbruchs.

Triennale der Photographie Hamburg
Aus der Ausstellung „Charlotte March“ der Sammlung Falckenberg in den Deichtorhallen: Charlotte March: Donyale Luna für „twen“, 1966
Schwarzweißfotografie, Baryt, 30 x 40 cm, Foto: Charlotte March, Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg

Dazu gibt es Ausstellungen im Museum für Hamburgische Geschichte, im Museum der Arbeit, im Museum für Kunst und Gewerbe, im Museum am Rothenbaum –Kulturen und Künste der Welt (MARKK), im Kunstverein in Hamburg, im Kunsthaus, im Jenisch Haus und an vielen anderen Orten. Dazu gibt es Performances und Talks.

Das gesamte Programm und Karten finden sich auf der Homepage der Triennale der Photographie.

Erstmals zur 8. Triennale der Photographie Hamburg 2022 ist ein gemeinsames Ticket für alle Austellungen und Veranstaltungen verfügbar: Das Triennale Ticket beinhaltet den Eintritt zu allen zwölf Ausstellungen während des Eröffnungswochenendes (20.–22. Mai 2022) und des Festivals (2.-6. Juni 2022), die Vorteile der Hamburg Card sowie die Nutzung des HVV und zusätzliche Veranstaltungen. Verkauf und weitere Informationen unter www.hamburg-tourism.de/triennale

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