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TV-Tipp: Alfred Hitchcocks „Verdacht“

Verdacht
Foto: Warner Bros. Entertainment Inc.

Der subtile Mix aus Psychothriller und ironischer Romcom mit Joan Fontaine und Cary Grant hat gleich drei Oscar-Nominierungen eingefahren. Unser Filmtipp

Ein relativ früher Film von Alfred Hitchcock, der im Gegensatz zu „Psycho“ oder „Der unsichtbare Dritte“ subtil daherkommt, ist „Verdacht“ darum kein bisschen weniger fesselnd. Für die originelle Mischung aus Liebesfilm und Thriller gab es 1942 drei Oscar-Nominierungen. Hauptdarstellerin Joan Fontaine hat ihren gewonnen.

Fontaine spielt die schüchterne Lina McLaidlaw, die im Zug den attraktiven Playboy Johnny Aysgarth (Cary Grant) trifft. Sie lässt sich von ihm umgarnen und heiratet ihn gegen den Willen ihrer reichen Eltern. Doch nach den Flitterwochen wird Lina klar, dass ihr Mann nicht so wohlhabend ist, wie er behauptet hat. Nein, in Wahrheit ist Johnny ein Spieler, der sein Luxusleben mit Linas Erbe finanzieren will.

Als dann allerdings Linas Vater stirbt, ohne ihr etwas zu hinterlassen, treibt das einen weiteren Keil zwischen das Ehepaar. Als Johnny seinen gutmütigen Freund Beaky (Nigel Bruce) zu einem Geschäft überredet, will Lina Beaky davor beschützen. Doch es ist zu spät, und kurz darauf wird Beaky ermordet gefunden. In Lina wächst ein schrecklicher Verdacht: Was, wenn ihr Mann der Mörder ist? Und was, wenn er es nun auf sie abgesehen hat, um sich das Geld aus ihrer Lebensversicherung unter den Nagel zu reißen?

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