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TV-Tipp: „Der Ausbruch – War die Pandemie vermeidbar?“

Hätten wir Corona verhindern können? Eine neue Dokumentation diagnostiziert ein globales Versagen von Politik und Wissenschaft.

Der Ausbruch War die Pandemie vermeidbar
Foto: ZDF/Fei Maohua, dpa

Es ist die Frage, die wir uns alle stellen: Die Corona-Pandemie ist die bisher größte Krise des 21. Jahrhunderts. Sie hat unser aller Leben zwei Jahre lang beherrscht und weltweit Millionen Todesopfer gefordert. Ein hochansteckendes Virus in einer globalisierten Welt – die Ausbreitung kann unvermeidlich erscheinen. Mit der neuen Dokumentation „Der Ausbruch – War die Pandemie vermeidbar“ geht das ZDF der Frage nach, inwiefern dieser Eindruck stimmt.

Jeremy Farrar, ein Experte für Infektionskrankheiten und des britischen Wellcome Trust, verneint die Frage. Nach seiner Ansicht hätte viel früher viel mehr getan werden müssen, um eine globale Pandemie zu verhindern. Der Film von Michael Wech sieht dabei Versagen auf allen Ebenen und in allen Bereichen. Da ist zum einen die Politik, angefangen mit dem chinesischen Regime. Dies hatte nach dem Ausbruch von Covid-19 in Wuhan lange Zeit versucht, die Gefahr herunterzuspielen und die Welt im Unklaren über die konkrete Gefahr zu lassen.

Doch auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat das Risiko zu lange kleingeredet und etwa die Übertragung von Mensch zu Mensch oder das Auftreten asymptomatischer Infizierter totgeschwiegen. Insgesamt ist zu wenig auf die Wissenschaft gehört worden, die schon Jahre vor 2019 vor einer Pandemie dieser Art gewarnt hat – weil die Politik kein Interesse daran hatte, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Die These ist klar: Es hätte ganz anders kommen können …

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