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TV-Tipp: „Der perfekte Freund“ – Verliebt in eine Spielfigur

Der perfekte Freund
Foto: © Ecce Films

Gleich drei Verehrer hat die Schülerin Rinko: Tsuzuki, Yorifuji und Hamada sind ihr alle verfallen. Doch zu einem Eifersuchtsdrama kommt es nicht, denn Rinko gibt es gar nicht wirklich. Die Gymnasiastin ist eine Figur aus dem Videospiel „Love Plus“. Doch für die drei Männer ist sie noch viel mehr. Sie sind verzaubert von ihr – obwohl sie alle längst erwachsen sind. Rinko ist Teil ihres Alltags, sie sprechen mit ihr, gehen auf Dates und versuchen ihr näher zu kommen, während sie ihr wirkliches Leben bewältigen.

Die Dokumentation „Der perfekte Freund“ zeigt die unerwarteten Blüten, die eine so technisch versierte, zugleich aber überalterte und oft vom Stress regierte Gesellschaft wie die japanische treiben kann. Für die Männer im Zentrum ist die Beziehung zu einer virtuellen Figur kein Spiel, sondern Ernst. Sie reisen sogar in den Badeort Atami, der auch im Spiel vorkommt. Die Bewohner der Stadt wissen um den Gamer-Tourismus und haben sich darauf eingestellt. Hier treffen Tsuzuki, Yorifuji und Hamada unversehens auf ein echtes Pärchen aus Fleisch und Blut: Auch Kentaro und Kyoko hoffen auf einen romantischen Urlaub.

Doch Kentaro ist ebenfalls für den Charme Rinkos empfänglich. Er trägt seine Freundin sogar eine Treppe hoch, weil man das im Spiel so macht –  allerdings weit weniger erfolgreich. Zunächst ist Kyoko eifersüchtig auf ihre Rivalin, aber auch fasziniert von dieser ungewöhnlichen Beziehungsform …

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