FILM

TV-Tipp: „Die Luft zum Atmen“ über Miriam Maertens

Die Luft zum Atmen
© ZDF/arte/Manu Sawhney

„Die Luft zum Atmen“ mag mit seiner Dramatik stellenweise wie ausgedacht wirken. Doch tatsächlich ist alles, was der Film zeigt, wirklich passiert. Er basiert auf der Autobiografie „Verschieben wir es auf morgen: Wie ich dem Tod ein Schnippchen schlug“ von Miriam Maertens. Die Schauspielerin litt von Geburt an an der Erbkrankheit Mukoviszidose, hat das aber lange geheim gehalten. Erst, als eine Lungentransplantation unausweichlich wurde, hat sie darüber gesprochen.

Im Film wird die junge Miriam von Cloé Heinrich gespielt. Als Spross einer Schauspielerfamilie will sie nichts lieber, als ebenfalls auf der Bühne zu stehen. Doch als bei ihr die gefährliche Lungenkrankheit Mukoviszidose diagnostiziert wird, scheint der Traum ausgeträumt. Mit Hilfe ihrer Ärzt:innen gelingt es Miriam jedoch, zu überleben. Mit 16 bricht sie gar die Schule ab, um sich ganz auf das Schauspiel zu konzentrieren. Als Erwachsene übernimmt Eva Meckbach die Rolle.

Als Miriam Pit trifft und schwanger von ihm wird, traut ihrem geschwächten Körper niemand zu, das Kind auszutragen. Doch erneut setzt die junge Frau sich durch – auch, wenn die Beziehung nicht anhält und sie danach allein mit ihrem Sohn dasteht. Ihrer Lunge geht es immer schlechter, bis eine Operation unvermeidlich wird. Doch auch der Eingriff ist alles andere als ungefährlich …

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