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TV-Tipp: „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“

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(Foto: MDR/UFA Fiction/Steffen Junghans)

Im Leipzig der 80er-Jahre beginnt eine kleine Gruppe mit Protesten zum Umweltschutz – die bald ungeahnte politische Kräfte entfesseln. Unser Fernsehtipp

Eher zufällig gerät Franka in den Widerstand: Auf dem Weg in der Disko begegnet sie mit ihrer Freundin Trixi dem Altenpfleger Stefan. Der ist gerade auf der Flucht vor der Polizei. Der Schauplatz ist Leipzig, die Ära ist die Zeit der DDR. Stefan engagiert sich in einer kirchlichen Gruppe für Umweltschutz, er wohnt mit den anderen Mitgliedern in einem besetzten Haus. Zunächst ist Franka vor allem von Stefan fasziniert, dann findet sie Gefallen am Zusammenhalt der Gruppe. Doch bald wird der Widerstand politisch, und die Gefahr steigt – sie werden von der Stasi beobachtet und von der Polizei schikaniert. Plötzlich sieht Franka sich hohen Risiken ausgesetzt …

Es gibt nicht wenige Filme zu diesem Thema, aber Regisseur Andy Fetscher hat zwei Asse im Ärmel. Zum einen basiert sein Film auf echten Erkenntnissen, genauer gesagt dem Sachbuch „Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution: Wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte“ von Peter Wensierski. Und zum anderen ist es eben die titelgebende Leichtigkeit, auf die er setzt. So erzählt er seine Geschichte über Widerstand in einer Diktatur ohne große Dramatisierungen – aber zugleich, ohne etwas zu verklären.

„Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“ läuft um 20.15 Uhr im Ersten.

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