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TV-Tipp: „Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen“

Die Ukrainerin Marija kümmert sich um den an Demenz erkrankten Curt. Der beginnt eines Tages, sie für seine verstorbene Frau zu halten …

Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen
Foto: SWR/Zieglerfilm/Ivan Maly

Dass es in „Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen“ ausgerechnet um eine Ukrainerin geht, ist eher Zufall. Immerhin stammt der Film schon aus dem Jahr 2020, also aus der Zeit vor dem Krieg. Und er spielt in Deutschland, nicht in der Ukraine. Dennoch hat der Film heute eine neue Relevanz, den er beleuchtet – unter anderem – die komplizierte Beziehung zwischen den beiden Ländern, insbesondere die Aspekte der Ausbeutung.

In „Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen“ kommt die junge Ukrainerin Marija (Emilia Schüle) nach Deutschland, um Geld für ihre Eltern und ihren Sohn zu verdienen. Sie soll sich um den Rentner Curt (Günther Maria Halmer) kümmern, der an Demenz erkrankt ist und rund um die Uhr Pflege benötigt. Bisher hat das seine Tochter Almut (Anna Stieblich) getan, die sich nun jedoch überfordert fühlt – auch, weil ihre Beziehung zu Curt eher frostig ist. Marija befolgt Almuts strenge Regeln, doch die Harmonie dauert nicht lange. Als Curt beginnt, Marija für seine verstorbene Frau Marianne zu halten, eskaliert die Situation: Die beleidigte Almut verlässt das Haus auf Nimmerwiedersehen. Marija ist ab jetzt allein mit Curt, der sie weiterhin als seine Frau sieht. Da erscheint Curts Sohn Philipp (Fabian Hinrichs), der Marija bald gegen ihren Willen Avancen macht …

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