FILM

TV-Tipp: Dustin Hoffmans Regiedebüt „Quartett – Ewig junge Leidenschaft“

Quartett
Bild: HR/Degeto/DCM

Viele Schauspieler:innen versuchen sich früher oder später als Regisseur:innen. Kein Wunder, dass Dustin Hoffman dazugehört: Immerhin konnte er Legenden wie Mike Nichols, Sam Peckinpah oder Steven Spielberg sehr genau auf die Finger schauen. Denn in all ihren Filmen hat Hoffman mitgespielt. Überraschend ist eher, wie lange er gebraucht hat, um sich selbst auf den Regiestuhl zu setzen. Als er „Quartett – Ewig junge Leidenschaft“ 2012 gedreht hat, war er bereits 75 Jahre alt. Der Mann, scheint es, hat eben einfach Geduld.

Ähnlich entspannt und altersweise lässt sich auch der Film „Quartett“ an. Immerhin spielt der Film in einem Altersheim. Allerdings nicht in irgendeinem, sondern einer privaten Einrichtung für Profi-Musiker:innen. Hier verbringen Reg (Tom Courtenay), Wilf (Billy Connelly) und Cissy (Pauline Collins) gemeinsam ihren Lebensabend. Einst waren sie alle Teil desselben gefeierten Quartetts, bis Sopranstar Jean (Maggie Smith) ausgestiegen ist. Dass nun ausgerechnet Jean ebenfalls in ihr Heim zieht, wirbelt die Emotionen der drei ganz schön durcheinander. Vor allem die von Reg, der sehr kurz (weniger als einen Tag lang) mit Jean verheiratet war. Doch als ein Galakonzert das Heim vor der Schließung retten könnte, muss sich das alte Quartett wieder zusammenrufen …

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