FILM

TV-Tipp: Elterndoku „Rabenväter oder Super Dads?“

Rabenväter oder Super-Dads?
Foto: ZDF/Marius Becker

Vor grob einem Jahr gab es den ersten Teil dieser Dokureihe. Damals lautete die Frage noch: „Rabenmütter oder Super Moms?“ Es ist nur konsequent, sie nun in Bezug auf die Väter zu stellen. Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes führt durch den Zweiteiler. Trotz des etwas reißerischen Titels geht es um ein wichtiges, wissenschaftlich fundiertes Thema: die verschiedenen Rollen, in die Väter heute schlüpfen, und deren Auswirkungen auf ihre Kinder.

Ulmen-Fernandes besucht dazu fünf verschiedene Familien, die unterschiedlichste Modelle des Vaterseins abdecken. Da ist die lange als einzig richtige propagierte Konstellation mit berufstätigem Vater, Hausfrau als Mutter und zwei Kindern. Aber auch das gegenteilige Modell, in dem sich Vater Marius für eine dreijährige Elternzeit entschieden hat, während seine Frau Magdalena arbeiten geht. Eine Patchwork-Familie in zweiter Ehe wird ebenso präsentiert wie zwei Väter, die ihre Kinder gemeinsam erziehen.

Unterfüttert werden diese Fälle mit einer Einordnung durch Soziolog:innen und Padägog:innen. Dass der Vater als Vorbild einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Sohnes hat, wissen wir schon lange. Doch bis vor kurzem wurde unterschätzt, wie sehr der Vater auch seine Tochter beeinflussen kann.

Im Anschluss an Teil Eins zeigt ZDF Neo direkt die Fortsetzung.

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