FILM

TV-Tipp: Facebook-Biopic „The Social Network“

Ein junger Mann, Jesse Eisenberg, steht auf einem Treppenabsatz vor einem Gebäude mit Glasfront. Er trägt Schlafanzug, Bademantel und Flip-Flops.
Bild: © ZDF/Merrick Morton

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist der personifizierte Egotrip: ebenso brilliant wie brüsk, süchtig nach Anerkennung, im Umgang mit seinen Mitmenschen aber fast anrührend hilflos. Das ist zumindest Zuckerberg, wie Regisseur David Fincher ihn sieht und – nicht zuletzt dank Hauptdarsteller Jesse Eisenberg – perfekt und glaubhaft inszeniert.

In der Mischung aus klassischem Biopic und Gerichtsdrama (Zuckerberg sitzt gleich in zwei Prozessen gegen ihn) geht es ebenso zurückhaltend wie gewaltig zu. Ein Widerspruch? Nicht bei Fincher. Und das Leben Zuckerbergs eignet sich mehr als gut für den Clash der (Bild-)Welten. Die Harvard-Elite auf der einen, der Computernerd in Adiletten auf der anderen Seite, der schon fast in sich selbst gefangene Kopfarbeiter vs. seinen dauerfeiernden Verführer Sean Parker (sollte sich endlich ganz aufs Schauspielern verlegen: Justin Timberlake). Ein Must-See-Film. (kab)

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