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„Geheimsache Katar“ mit Jochen Breyer im ZDF

"ZDFzeit: Geheimsache Katar": Blick in ein leeres, hell beleuchtetes Fußballstadion. In der Mitte sind die dunklen Umrisse eines Menschen zu erkennen, der dem Betrachter den Rücken zukehrt
Foto: ZDF/Mateusz Smolka

Zwei Wochen vor dem Start der WM geht Breyer der Frage nach, wie ausgerechnet das autoritäre Katar zum Austragungsort der WM wurde.

Am 20. 11. beginnt die Fußball-WM 2022. Austragungsort ist ein Land, das vor etwas mehr als einem Jahrzehnt kaum jemand auf dem Schirm hatte: das kleine Emirat Katar. Schon 2010, als es zum Schauplatz der Weltmeisterschaft ernannt wurde, war diese Entscheidung alles andere als unkontrovers. Die Kritik hat nicht abgerissen: Katar ist ein autoritär regiertes Land, das von Menschenrechten nicht viel hält und offen homophob und islamistisch agiert. Ganz zu schweigen davon, dass die heißen Temperaturen ein Sportturnier eigentlich unmöglich machen. Wie konnte es dazu kommen, dass ausgerechnet dieser Staat zum Gastgeber der WM wurde? Darin geht es in der Dokumentation „Geheimsache Katar“, heute Abend im ZDF.

Im Zentrum: Journalist Jochen Breyer. Er begleitet die WM für das ZDF und hat sich im Vorfeld mit dem Land ein Bild gemacht. Der Film zeigt seine Reise nach Katar, wo er sich die Stadien anschaut und auch ins Gespräch mit Einwohner:innen kommt. Aber auch Interviews mit hohen Fifa-Funktionären sind Teil der Dokumentation, darunter Sepp Blatter. Auf diese Weise soll die Frage beantwortet werden, wie Katar so viele Mitbewerber ausstechen konnte. Wie kritisch Breyer wirklich sein kann, ob er die Korruption hinter der Fußballmaschinerie anprangern kann – man wag es im Vorfeld zu bezweifeln. Immerhin will er ja bei der WM noch ins Land kommen. Aber wirklich beantwortet wird diese Frage erst heute Abend um 20.15 Uhr.