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TV-Tipp: „Lang lebe die Königin“ – Hannelore Elsners letzter Film

Lang lebe die Königin
Bild: WDR/BR/ARD Degeto/ORF/Neue Schönhauser Filmproduktion GmbH/Bernd Schuller

Im April 2019, vor fast drei Jahren, ist Hannelore Elsner verstorben. Sie war eine der bekanntesten Charakterdarstellerinnen Deutschlands, hat in mehr als 220 Filmen und Fernsehsendungen mitgespielt. Der letzte Film, den Elsner gedreht hat, ist „Lang lebe die Königin“. Bei den Dreharbeiten war sie bereits so krank, dass sie bestimmte Szenen nicht mehr fertigstellen konnte. Sie wurde von prominenten Kolleginnen wie Gisela Schneeberger, Judy Winter, Iris Berben, Eva Mattes und Hannelore Hoger vertreten. Der WDR zeigt heute die Tragikomödie – auch als Erinnerung an die von uns gegangene Hauptdarstellerin.

Krankheit und Tod spielen auch in „Lang lebe die Königin“ eine zentrale Rolle. Elsner spielt darin Rose Just, die ein angespanntes Verhältnis zu ihrer Tochter Nina (Marlene Morreis) hat. Als Rose erneut an Krebs erkrankt und eine Spenderniere benötigt, hält sie das vor ihrer Tochter zunächst geheim. Die wiederum will, nachdem sie trotzdem von der Krankheit erfahren hat, ihrer Mutter keine Niere spenden – und erfindet kurzerhand eine Schwangerschaft. Doch dann stößt Roses Körper die von ihrem Lebensgefährten Werner (Günther Maria Halmer) gespendete Niere ab …

Beim Erscheinen war die Kritik geteilter Meinung, wie gut der Trick, dieselbe Rolle mit mehreren Darstellerinnen zu besetzen, funktioniere. Doch in einem waren sich alle einig: Der Film war eine angemessene Verbeugung vor Hannelore Elsner.

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