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TV-Tipp: „Leben im Weltall? Die Entdeckung der Exoplaneten“

"Leben im Weltall? Die Entdeckung der Exoplaneten": Die Forscherin Laura Kreidberg, neben ihr sind die Animationen einer Sonne und eines Exoplaneten zu sehen.
Die Forscherin Laura Kreidberg untersucht die Atmosphären dieser Exoplaneten.Foto: ZDF/Mattias Meinl

Gibt es außerirdisches Leben? Schon lange ist sich die Wissenschaft einig: Rein statistisch ist es quasi unvermeidlich, dass wir nicht allein sind. Dazu gibt es einfach zu viele Sterne und Planeten. Trotzdem sind die meisten Himmelskörper für Leben ungeeignet – es braucht schlicht zu viele spezifische Dinge, darunter eine bestimmte Position im Sonnensystem und die Anwesenheit von Wasser. Doch mit jedem Tag rücken wir näher daran, mehr und mehr geeignete Kandidaten zu finden. Die neue Dokumentation „Leben im Weltall? Die Entdeckung der Exoplaneten“ zeigt die faszinierende Suche nach erdähnlichen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems.

Ein wichtiger Meilenstein der Suche ist letzten Dezember ins All gestartet: Das James-Webb-Teleskop ist das teuerste und leistungsfähigste Weltraumteleskop der Geschichte. Aktuell befindet es sich 1,5 Millionen km von der Erde entfernt und sucht das Universum nach Exoplaneten ab. Im Sommer soll es die ersten Bilder geben, die die Liste mit bisher 5000 Exemplaren, die wir schon kennen, um einiges verlängern werden.

„Wir werden Planeten beobachten können, die etwa so groß sind wie die Erde. Und wir werden feststellen können, ob ihre Atmosphäre Wasser, Methan oder Kohlendioxid enthält“, sagt dazu Laura Kreidberg (Foto), Direktorin und Astrophysikerin am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg. Sie ist optimistisch, dass die Entdeckung geeigneter Planeten nur noch eine Frage der Zeit ist.

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