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„Macht des Geldes“ bei Arte

Still aus „Die Macht des Geldes“: Ein Mann im blauen Anzug wird von drei Wachmännern mit Schutzwesten und Pistolen eskortiert.
Bild: Julio Vergne

Spanischer Politthriller mit sieben Goyas: Der korrupte Politiker Manuel wird von seiner Partei verstoßen – und beschließt, sich zu wehren.

Was Krimis und Thriller angeht, wissen nicht nur die Skandinavier:innen, wie es geht. Auch Spanien beweist längst jedes Jahr, dass Spannung auch aus Europa kommen kann. Zum Beispiel mit dem Polit-Thriller „Macht des Geldes“, der 2019 sieben Goyas gewonnen hat, das spanische Äquivalent zu den Oscars. Darunter waren Auszeichnungen für die beste Regie (für Rodrigo Sorogoyen), das beste  Originaldrehbuch (für Sorogoyen und Isabel Peña) sowie die beste männliche Hauptrolle (für Antonio de La Torre).

De la Torre spielt Manuel López-Vidal. Als junger, aufstrebender Politiker gilt er als große Hoffnung in seiner Provinz – und hofft selbst, bald auf nationaler Ebene mitspielen zu können. Da gerät eine Bestechungsaffäre an die Öffentlichkeit, bei der Manuel und sein Team im Zentrum stehen. Für die Parteiführung ist klar, dass sie ihn fallen lassen und zum Sündenbock machen muss. Doch das will Manuel nicht mit sich machen lassen. Statt still die Versetzung in die USA zu akzeptieren, beginnt er, sich zu wehren. Während sich immer mehr Vertraute von ihm abwenden, sucht er nach Beweisen, die zeigen, dass er nicht allein verantwortlich war. Doch damit bringt er nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern auch seine Familie. Wie weit ist er zu gehen bereit, um seine Macht nicht zu verlieren?