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TV-Tipp: Magische Gärten begeistern Zuschauer

Magische Gärten

Die Dokureihe „Magische Gärten“ kann besonders bei echten Gartenfans punkten. Wer sich für alle Themen rund um die eigene Grünanlage und Co begeistert, sollte unbedingt reinschauen. Gezeigt werden die schönsten Gärten der ganzen Welt, sodass Zuschauer schnell neidisch werden könnten.

Worum es bei „Magische Gärten“ geht

In der mehrteiligen Dokureihe aus Frankreich führt der Landschaftsarchitekt Jean Philippe Teyssier die Zuschauer durch die schönsten Gärten auf der ganzen Welt, wo sich die Besitzer mit der größten Leidenschaft der Gartenpflege widmen. Dabei geht es jedoch nicht nur um die pure Inspiration, sondern auch um nützliche Tipps und Tricks, die den heimischen Garten zu einem echten Kunstwerk werden lassen. Neben Flora und Fauna bestechen die magischen Gärten zusätzlich durch spannende, technisch einwandfreie Wasserversorgungssysteme oder auch die Dekoration mit verschiedensten Bauten.

Zusätzlich wird das Augenmerk bei manchen Gärtnern auch auf die eigene Lebensmittelversorgung mit Obst und Gemüse gelegt und wissenschaftliche Ansätze für echte botanische Gärten gezeigt. Gartenkunst ist ein sehr aufwendiges, aber beeindruckendes Werk, welches in dieser Dokumentation rundum beleuchtet wird. Während sich andere Zuschauer eben Dokumentationen über Hausbau und Innenarchitektur sowie -einrichtung anschauen, ist dieses Format exakt auf alle Hobby- und Profigärtner zugeschnitten, die sich neben Inspiration auch nützliches Wissen abholen können.

Seit der deutschen Erstausstrahlung im April 2016 begeistert die Serie noch immer zahlreiche Botanikfans, sodass mittlerweile schon die dritte Staffel über die Bildschirme flimmert. Wer die Folgen bislang verpasst hat, kann sich alles nochmal in der Arte Mediathek anschauen, ausgestrahlt werden die Folgen á 30 Minuten jedoch täglich um 17:20 Uhr auf Arte.

Inspiration auch für den eigenen Garten

Fakt ist: Die Gärten aus der Show sind so atemberaubend, dass diese kaum nachgestellt werden können. Teilweise befinden sich die Naturgärten auf mehreren Hektar Land, sodass den Eigentümern schlichtweg ganz andere Möglichkeiten der Gartengestaltung zur Verfügung stehen. Auch das Klima ist in fernen Ländern ein anderes, weshalb in Deutschland auf alternative Pflanzenarten gesetzt werden sollte. Um sich einen romantischen Rückzugsort zu gestalten, der alle Besucher vollends begeistert, braucht es manchmal gar nicht viel, außer ein bisschen Zeit.

Pflanzen unterschiedlicher Farbtöne wie Weiß, Rosa, Apricot oder andere Pastellfarben bilden dabei die Grundlage des romantischen Gartens. Neben hohen Stauden wie Rittersporn oder der Flammenblume sowie Pfingstrosen sollten auch kleinere Wuchsformen platziert werden, um ein harmonisches Gesamtbild zu konzipieren und dem Garten keinen zu starren Charakter zu verleihen.

Auch für die Selbstversorgung muss man oft kein Profi sein, eignen sich Hochbeete sowohl für den Anbau als auch für die Gestaltung des eigenen Gartens. Verziert mit verschiedenen Stein- oder Holzelementen fügt sich das Hochbeet wunderbar in das Gesamtbild ein. „Anbauen lassen sich dort auch Kräuter wie Basilikum, Lavendel, Kamille, Zitronenmelisse, Ringelblume oder Thymian, welche als Heilmittel oder Gewürz aus dem eigenen Apothekergarten verwendet und so beispielsweise bei Magen- und Darmbeschwerden, zur Beruhigung oder gegen Entzündungen eingesetzt werden können. Dafür werden die Wurzeln, Blätter oder Blüten entweder als Aufguss verarbeitet oder getrocknet und schließlich als Pulver oder Elixyr innerlich sowie äußerlich angewendet“, sagt Verena Schmidt, eine Heilpraktikerin vom Magazin Botanikmeister.

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