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TV-Tipp: Marion Cotillard als Édith Piaf „La vie en rose“

Für ihre Rolle als Frankreichs Chansonlegende Édith Piaf hat Cotillard den Oscar gewonnen. Unser Spielfilmtipp

Szenenbild aus „La vie en rose“: Édith Piaf (Marion Cotillard) steht singend auf der Bühne.
© ARD Degeto Film/Telepool/Legende/TF1 International/Songbird Pictures Limited

„La vie en rose“, „Non, je ne regrette rien“, „Milord“: Mit unsterblichen Chansons wie diesen ist Édith Piaf zur berühmtesten Sängerin Frankreichs geworden. Doch wie so viele Musiklegenden war das Leben des Superstars von vielen Krise geprägt – und nach nur 47 Jahren schon vorbei. Das Biopic von Olivier Dahan will gerade auch diese Schattenseiten von Édith Piafs Leben einfangen. Hauptdarstellerin Marion Cotillard hat für ihre Rolle einen Oscar gewonnen.

Geboren als Édith Giovanna Gassion, erlebt Piaf eine traumatische Kindheit. Sie kommt bei verschiedenen Verwandten unter, lebt schon als Kind in einem Bordell, das ihrer Großmutter gehört. Ihr Vater, ein Akrobat, tourt mit ihr durch ganz Frankreich. Hier beginnt Édith, zum ersten Mal vor Leuten zu singen. Mit 15 geht sie nach Paris, wo sie als Straßenmusikerin arbeitet – bis sie eines Tages ein Clubbesitzer entdeckt. Er lässt sie nicht nur in seinem Etablissement auftreten, sondern verpasst ihr auch den Spitznamen Piaf, der zu ihrem Künstlernamen wird. Bald wird Édith Piaf zu einem international erfolgreichen Star. Doch das Unglück bleibt ihr auf den Fersen: unglückliche Liebe, Autounfälle und daraus resultierende Drogensucht machen Piaf weiterhin das Leben schwer.

Regisseur Dahan war so sicher, dass Marion Cotillard die Richtige für die Titelrolle war, dass er dafür sogar bereit war, auf Teile seiner Gage zu verzichten. Die Geschichte hat ihm Recht gegeben: Denn Cotillards oscarprämierte Performance gilt heute als eine der besten aller Zeiten.

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