FILM

TV-Tipp: Russell Crowe in Ridley Scotts „Robin Hood“

Russell Crowe als Robin Hood
Foto: ZDF/David Appleby

Mit „Gladiator“ haben Regisseur Ridley Scott und Hauptdarsteller Russell Crowe im Jahr 2000 den Vogel abgeschossen. Der Monumentalfilm hat fünf Oscars gewonnen und das Geschichtsepos wieder salonfähig gemacht. Man kann es den beiden Männern also nicht verdenken, dass sie es zehn Jahre später noch einmal versucht haben. Statt mit der römischen Antike befasst sich „Robin Hood“ mit der legendären britischen Figur. Der wohltätige Räuber hat schon zahllose Adaptionen durchgemacht, ist als Disney-Fuchs über die Leinwand gehüpft und von Mel Brooks persifliert worden. Scotts „Robin Hood“ hat 2010 insofern Neuland betreten, als der Film die bekannte Sage in die politische Geschichte Großbritanniens eingliedert. So wird ein Volksheld erwachsen.

Robin Hood (Crowe) ist hier kein grüngekleideter Outlaw, sondern ein Bogenschütze namens Robin Longstride. Er kämpft für den englischen König Richard Löwenherz, der auf der Rückkehr von den Kreuzzügen getötet wird. Zufällig werden Robin und seine Gefährten Zeuge, wie der Verräter Sir Godfrey (Mark Strong) den Gesandten Robert Loxley ermordet. An Loxleys Stelle übergibt Robin Richards Krone dem neuen König John. Von Loxleys Vater wird er an Sohnes statt aufgenommen und ist auf einmal ein Adliger. Doch Sir Godfrey, der heimlich mit Frankreich konspiriert, beginnt eine Schreckensherrschaft als königlicher Steuereintreiber, um das Volk gegen den neuen König aufzubringen. Diese Ungerechtigkeiten kann Robin nicht tatenlos geschehen lassen …

„Robin Hood“ läuft um 20.15 bei ZDF Neo.

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