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TV-Tipp: Entführungsthriller „Spurlos in Marseille“

Spurlos in Marseille
Bild: ARD Degeto/Roland Suso Richter

Endlich Urlaub: Bruno (Fabian Busch) und seine Frau Katja (Jeanne Tremsal) freuen sich auf eine entspannte, kinderfreie Zeit an der französischen Küste. Auf dem Weg machen sie kurz in Marseille halt, denn Katja will sich mit einem alten Freund in einem Bistro treffen. Doch dieser Film heißt „Spurlos in Marseille“, nicht „Ferien am Meer“, und wir ahnen, was passiert: Bruno wartet im Taxi – und wartet. Katja kommt nicht mehr aus dem Bistro heraus. Stattdessen soll sie mit zwei Unbekannten verschwunden sein.

Schnell ist für Familienvater Bruno klar: Seine Frau ist entführt worden! Doch es gibt keine Hinweise, und die Polizei kann ihm nicht helfen. Auch bei der deutschen Botschaft stößt Bruno auf taube Ohren. Nur die Deutsch sprechende Taxifahrerin Aliya (Sabrina Amali) lässt sich von Bruno zum Mithelfen überreden. Schnell ist klar, dass der Besuch nicht so unschuldig war wie gedacht. Denn IT-Expertin Katja wollte ihrem Journalistenfreund geheime Informationen übergeben. Doch ihn finden Bruno und Aliya nur noch ermordet vor. Immer tiefer verstricken sich die Suchenden in ihrer Jagd nach Brunos Frau. Dabei ahnen sie nicht, dass auch Brunos Kinder daheim längst nicht mehr sicher sind …

Vorbild für „Spurlos in Marseille“ war der Thriller „Frantic“ mit Harrison Ford. Der hat seine Frau allerdings in Paris gesucht. Doch Marseille ist längst eine Ikone des Actionkinos geworden: Hier spielen etwa „Taxi“, „Die Bourne Identität“ oder auch „The Transporter“.

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