FILM

TV-Tipp: „Tatort“ aus Frankfurt als Vater-Sohn-Drama

Tatort
Bild: HR/Degeto/Bettina Müller

Der „Tatort“ kommt aus der Sommerpause zurück: Diesen Sonntag läuft die erste Premiere seit Monaten, in denen es nur Wiederholungen zu sehen gab. Mit „Wer zögert, ist tot“ geht es direkt ans Eingemachte. Denn der Film ist ein Entführungsdrama, das zugleich auch eine problematische Vater-Sohn-Beziehung ins Zentrum stellt.

Hauptkommissar:innen Anna Janneke (Margarita Broich) und Paul Brix (Wolfram Koch) bekommen einen neuen Fall. Der junge Frederick Seibold ist entführt worden, seine Ex Bille Kerbel hat bereits einen abgeschnittenen Finger zugeschickt bekommen. Nur: Fredericks Vater, ein reicher Anwalt namens Konrad, glaubt nicht an die Entführung. Er vermutet, dass sein Sohn das Verbrechen selbst inszeniert hat, um ihm das Lösegeld aus der Tasche zu ziehen. Daran hält er selbst dann noch fest, als er selbst ebenfalls einen Finger in der Post bekommt. Nur: Als Publikum wissen wir schon längst, dass Frederick wirklich in einem dunklen Keller festgehalten wird.

Damit ist es allerdings noch nicht vorbei mit den unvorhergesehenen Wendungen. Wie sich herausstellt, gehören die Finger tatsächlich nicht Frederick. Will die Fitnessstudio-Besitzerin Conny Kaiserling Konrad Seibold erpressen? Dann taucht auch noch eine Leiche auf, die unter ihren Fingernägeln Hautfetzen des entführten Frederick Seibolds hat …

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