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TV-Tipp: „Tatort: Das kalte Haus“ – „Gone Girl“ in Dresden?

Eine Frau verschwindet, ihr Ehemann ruft verzweifelt die Polizei. Dabei könnte er selbst der Schuldige sein … Unser Filmtipp

Tatort Das kalte Haus
Bild: MDR/MadeFor/Hardy Spitz

Ein bisschen erinnert der „Tatort“ in dieser Woche an den David-Fincher-Thriller „Gone Girl“. Denn auch in „Das kalte Haus“ ist eine Frau spurlos verschwunden. Blutspuren im Haus deuten auf eine gewaltsame Entführung hin. Bald ist es der Gatte, auf den sich die Ermittlungen konzentrieren. Und dann ist die Verschwundene sogar eine Art Celebrity. Ja, es kann durchaus sein, dass sich Christoph Busche und Anne Zohra Berrached für ihr Drehbuch bei Gillian Flynn, der Autorin von „Gone Girl“, bedient haben. Aber geht der Krimi auch ähnlich aus? Das erfahrt ihr erst am Montagabend.

Der Reihe nach: Die verschwundene Frau heißt hier Kathrin Fischer (Amelie Kiefer). Ihr Mann Simon (Christian Bayer) hat sie als vermisst gemeldet. Er ist ein hohes Tier in der Stadt, entsprechend wichtig ist dem Polizeichef eine rasche Lösung des Falls. In der Villa der Fischers finden sich Blutspuren, doch bald erkennen Karin Gorniak (Karin Hanczewski) und Leonie Winkler (Cornelia Gröschel), dass diese offensichtlich inszeniert wurden. Erzählungen aus dem Umfeld des Paars deuten außerdem darauf hin, dass Simon seine Frau misshandelt haben könnte.

Ist er also ein Lügner, der seine Frau ermordet hat und nun versucht, die Schuld von sich zu weisen? Oder hat gar Kathrin selbst die Entführung gefälscht, um ihrem verhassten Mann zu entkommen? Das Dresdner Team muss die toxische Ehe der Fischers entwirren, um den Fall zu lösen …

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