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TV-Tipp: „Tatort: Finsternis“ – Familiäre Abgründe

Tatort Finsternis
Bild: HR/Degeto/Bettina Mueller

Schon zum zweiten Mal legt Petra Lüschow mit „Finsternis“ einen „Tatort“ für das Frankfurter Team vor. Wie schon bei „Wer zögert, ist tot“ hat die Regisseurin auch das Drehbuch verfasst. Und erneut geht es hinab in familiäre Abgründe. Das wird bei „Finsternis“ allerdings erst nach und nach klar.

Zunächst will ein Pärchen im nächtlichen Wald eine Leiche gefunden haben. Nur ist die nirgends auffindbar, als Anna Janneke (Margarita Broich) und Paul Brix (Wolfram Koch) am Tatort eintreffen. Auch das verdächtige Auto, das in der Nähe beobachtet wurde, bleibt verschwunden. Besagtes Auto war auf Maria Gombrecht (Victoria Trauttmansdorff) zugelassen, die sich damit als Mordopfer anbietet.

Als die Ermittler:innen Marias Familie informieren, weigert die sich jedoch, dies zu akzeptieren. Eigentlich soll die Verschwundene nämlich in Frankreich eine Fastenwanderung machen. Marias Mann Ulrich (Uwe Preuss) und die erwachsenen Töchter Kristina (Odine Johne) und Judith (Julia Riedler) glauben fest daran, dass sie bald wieder auftauchen wird – oder tun zumindest so. Sie alle haben mit persönlichen Problemen zu kämpfen: Ulrich ist schwer krank, Kristina bekommt bald ein Kind, und Theaterregisseurin Judith hat beruflichen Stress. Hat etwa Marias vor kurzem geerbtes Geld eine Rolle bei ihrem Verschwinden gespielt? Nach und nach kommen Janneke und Brix Ungeheuerlichem auf die Spur …

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