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TV-Tipp: „Tatort: Schattenleben“ aus Hamburg

Verdeckte Ermittlungen in der linken Szene bilden das Vorbild zu diesem „Tatort“, in dem Julia Grosz an ihre Grenzen geht.

Tatort Schattenleben
Bild: NDR/O-Young Kwon

Polizei und Linke – da sind Konflikte vorprogrammiert. Das gilt besonders in Hamburg, durchaus nicht ohne historischen Hintergrund. Diese Spannung macht Mia Spengler in ihrem zweiten „Tatort“ zum Ausgangspunkt der Handlung und bezieht sich dabei auf das reale Umfeld des autonomen Zentrums Rote Flora. Kommissarin Julia Grosz (Franziska Weisz) wird in „Schattenleben“ von einer alten Freundin kontaktiert. Ela (Elisabeth Hofmann) hatte als verdeckte Ermittlerin die autonome Szene Hamburgs infiltriert. Nun sagt sie, sie sei in etwas Großes hineingeraten. Kurz darauf verschwindet sie spurlos.

Grosz macht sich auf die Suche – und folgt buchstäblich in Elas Spuren. Sie zieht in eine linksradikale, queerfeministische WG ein, um Informationen über Elas Verschwinden zu erhalten. Dabei gerät sie auch an die charismatische Nana (Gina Haller), die für eine Reihe von Anschlägen gegen Polizisten verantwortlich sein könnte – und eine Beziehung zu Ela hatte. Klare Fronten also? Wohl nicht, denn allzu bald erkennen Grosz und Kollege Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring), dass polizeiintern etwas ganz gewaltig schiefläuft. Gegen alle Beamten, die jüngst Opfer von Anschlägen wurden, gab es Ermittlungen. Doch was genau ist passiert? Langsam beginnen die Ermittler:innen zu vermuten, dass Ela womöglich gar keine Angst vor dem Auffliegen hatte, sondern vor etwas ganz anderem. Alte Sicherheiten geraten ins Wanken …

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